Simmerath - Qualitätssiegel für die Hygiene in der Eifelklinik

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Qualitätssiegel für die Hygiene in der Eifelklinik

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Das Simmerather Krankenhaus wu
Das Simmerather Krankenhaus wurde jetzt für seinen hohen Hygienestandard ausgezeichnet. Vertreter der Eifelklinik St. Brigida nahmen in Aachen die Auszeichnung entgegen.

Simmerath. Die Eifelklinik St. Brigida hat es jetzt blau auf weiß: Die Hygiene, die in Krankenzimmern und OPs lebenswichtig ist, wird hier sehr ernst genommen. Jetzt wurde das Simmerather Krankenhaus für seinen hohen Hygienestandard mit dem blau-weißen Siegel der euregionalen Initiative euPrevent ausgezeichnet.

Seit Jahren geistert das Schreckgespenst MRSA durch die Krankenhauswelt - den multiresistenten Erregern den Garaus zu machen, ist auch erklärtes Ziel in der Eifelklinik.

Mit Erfolg: Stellvertretend für das gesamte Team nahmen nun Dr. Muhamad Badreddin, Chefarzt der Anästhesie und Intensivmedizin und hygienebeauftragter Arzt, Pflegedienstleiterin Birgit Pauly und Hygienefachkraft Brigitte Schweiggl im feierlichen Rahmen des Ballsaals der Stadt Aachen das Qualitätssiegel entgegen.

euPrevent ist ein Gesundheitsförderungsprogramm, das von Gesundheitseinrichtungen innerhalb der Euregio Maas-Rhein (EMR) getragen wird. „Die rasanten Fortschritte der Medizin in den letzten Jahren haben immer mehr invasive diagnostische und therapeutische Eingriffe ermöglicht. Gleichzeitig erreichen Krankenhauspatienten ein höheres Alter und sind entsprechend in der Summe weniger fit als beispielsweise noch in den 80ern”, erklärt Dr. med. Muhamad Badreddin, Chefarzt der Anästhesie und Intensivmedizin in der Eifelklinik St. Brigida.

„Natürlich freuen wir uns über medizinische Fortschritte - allerdings fördern die genannten Bedingungen auch das Risiko von Krankenhausinfektionen, vor allem wenn diese durch antibiotisch behandelte Bakterien verursacht werden. Denn mit dem Einsatz von Antibiotika steigt auch die Resistenz der Erreger.” Hier greift das neu geschaffene Euregio-Netzwerk: Durch grenzüberschreitende Aufklärung, Zusammenarbeit und Ursachenanalyse sollen Krankenhausinfektionen reduziert und der Umgang mit multiresistenten Erregern optimiert werden.

Ein weiteres Ziel ist es, die Antibiotikaanwendungen soweit wie möglich zu reduzieren und durch vermehrte Händedesinfektionen die Übertragung von Erregern zu vermeiden.

Hier setzt auch die Eifelklinik St. Brigida an. Für alle Bereiche im Krankenhaus liegen verbindliche Desinfektions- und Hygienepläne vor, die regelmäßig geprüft und überarbeitet werden. Die Einhaltung und Wirksamkeit der Hygienemaßnahmen wird durch Hygienefachkraft Brigitte Schweiggl kontrolliert. Das Simmerather Krankenhaus hatte bei der Prüfung 37 von 42 möglichen Punkten erhalten.

„Darauf sind wir stolz”, ist sich die Delegation einig. Ausruhen werde man sich darauf aber nicht. Vielmehr setzt man in Simmerath nun alles daran, dass es in zwei Jahren bei der Rezertifizierung heißt: „Eifelklinik St. Brigida, 42 points.”
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