Polizei stoppt waghalsige „Bahnsurfer”

Letzte Aktualisierung:

Aachen. Letztendlich musste aus Sicherheitsgründen „nur” ein Gleis gesperrt werden. Die gefährliche Aktion dreier Jugendlicher in der Regionalbahn von Köln nach Aachen hätte aber noch weitaus schlimmere Folgen haben können.

Die Jugendlichen hatten am Donnerstagabend kurz nach der Ausfahrt aus dem Eschweiler Bahnhof auf der Kupplung zwischen Lok und dem ersten Waggon „gesurft”. Ein Polizist, der auf dem Weg zur Dienststelle am Aachener Hauptbahnhof war, hatte die Gruppe bei der waghalsigen Aktion erwischt. Kurz zuvor war bereits einer der Jugendlichern auffällig geworden, da er vor den Augen der anderen Leute im Zug mit seinem Messer spielte.

Wie die Bundespolizei mitteilt, wurde die Bahnstrecke aus Sicherheitsgründen sofort gesperrt. Dadurch kam es bei elf Zügen zu Verspätungen von insgesamt über drei Stunden.

Doch damit nicht genug: Am Hauptbahnhof in Stolberg nahmen die „Surfer” die Beine in die Hand und flüchteten - über die Gleise - in Richtung Innenstadt. Zwei Jugendliche konnten kurze Zeit später in Stolberg gestellt werden. Nach Aussage der Polizei sollen sie sich überhaupt nicht darüber bewusst gewesen sein, in welche Gefahr sie sich begeben hatten.

Die Heranwachsenden wurden an ihre Eltern übergeben, ihnen droht nun eine Anzeige. Gegen den dritten „Surfer” wird zur Zeit noch ermittelt. Eventuell müssen die Drei auch noch mit privatrechtlichen Konsequenzen seitens der Deutschen Bahn rechnen.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert