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Polizei: Ruhige Silvesternacht in der Eifel

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Thomas, Ralf, Silvia und Christina zauberten in Mützenich mit Wunderkerzen und langer Kamera-Verschlusszeit die Jahreszahl in den Abendhimmel – verbunden mit den besten Wünschen für 2014 für alle unsere Leser! Foto: Heiner Schepp
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Auch über dem Monschauer Land (hier der Blick vom Mützenicher Jungchenbüchel auf die Reichensteiner Straße und Kalterherberg) zauberte das Feuerwerk ein buntes Farbenspektakel in den Nachthimmel. Erst mit dem Jahreswechsel setzte örtlich Nieselregen ein, in höheren Lagen vollführten ein paar Schneeflocken einen Neujahrstanz. Foto: Heiner Schepp
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Gut fünf Stunden vor dem Jahreswechsel musste die Feuerwehr mit rund 40 Einsatzkräften zum Schullandheim in Rollesbroich ausrücken und in der Küche unter Atemschutz einen Brand Foto: psm
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Gut fünf Stunden vor dem Jahreswechsel musste die Feuerwehr mit rund 40 Einsatzkräften zum Schullandheim in Rollesbroich ausrücken und in der Küche unter Atemschutz einen Brand löschen. Foto: psm

Nordeifel. The same procedure as every year (frei übersetzt: so wie jedes Jahr): „Eine ruhige Silvesternacht“ bilanzierten Polizei und Rettungsdienste am Neujahrstag für die Nordeifel. Ein Küchenbrand im Rollesbroicher Landschulheim verlief letztlich glimpflich, die Polizei zählte zwar 17 Einsätze im Südkreis der Städteregion, bezog dies aber auf den Zeitraum von Montagabend bis Mittwochmorgen.

„Das war, jedenfalls im Vergleich zu anderen Regionen, nur Kleinkram“, zog Polizeihauptkommissar Jürgen Robens von der Leitstelle der Polizei in Aachen am Neujahrstag ein erstes Fazit.

Neben dem Brand in Rollesbroich, zu dem auch die Polizei gerufen wurde, verzeichneten die diensthabenden Beamten an nennenswerten Einsätzen lediglich eine Ruhestörung auf Langschoß in Lammersdorf und eine Körperverletzung in Hechelscheid, wo der Tatverdächtige beim Eintreffen der Ordnungshüter um 2.12 Uhr jedoch bereits das Weite gesucht hatte. Ein Rettungswagen für den Verletzten war nicht erforderlich, Strafanzeige wurde dennoch erstattet, so Jürgen Robens.

Im Schullandheim Rollesbroich war es bereits am frühen Dienstagabend zu einem Küchenbrand gekommen. Die sieben Kinder und ihre beiden erwachsenen Betreuer, die den Silvesterabend in dem Haus hatten verbringen wollen, blieben dabei unverletzt.

Die Feuerwehr war um 18.47 Uhr alarmiert worden. Als sie am Schullandheim eintraf, hatten die Kinder und Betreuer das Haus bereits verlassen können. Die Einsatzkräfte löschten in der Küche das Feuer, das nicht auf andere Räume übergriff, und konnten den Einsatz um 20.15 Uhr beenden. Die Ursache des Brandes war offenbarein angebranntes Silvestermahl.

Obwohl der Zwischenfall letztlich glimpflich ausging, habe der Brand einige der Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren derart belastet, dass sie den Abend nicht mehr in dem Schullandheim verbringen wollten, erklärte Einsatzleiter Christian Förster von der Simmerather Gemeindefeuerwehr. Mit ihren Betreuern kamen sie für die Nacht in den Räumen der DLRG in Woffelsbach unter.

Einbrüche in beide Schwimmbäder

Mit noch etlichen Fragezeichen muss ein Doppeleinsatz der Ermittlungskräfte am Silvestermorgen versehen werden. Wie die Polizei auf Anfrage unserer Zeitung bestätigte, wurde in der Nacht zum letzten Tag des Jahres in beide Nordeifeler Schwimmhallen eingebrochen. Um 8.35 Uhr meldete ein Angestellter des Simm-Bads an der Walter-Bachmann-Straße zunächst einen Einbruch in die Simmerather Schwimmhalle, die daraufhin an diesem Tag geschlossen blieb.

Fünf Minuten später dann erreichte die Polizei der Notruf aus Monschau, wo Unbekannte gewaltsam in das Vennbad eingedrungen waren, das dennoch seinen Betrieb aufnahm. Die Spurensicherung nahm in beiden Bädern ihre Arbeit auf, Näheres zu den Hintergründen der Einbrüche und zum Sachschaden konnte die Polizei zunächst noch nicht geben.

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