Politiker zu Besuch: Einblicke in die Produktion genommen

Von: ho
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Der SPD-Landtagsabgeordnete Stefan Kämmerling (2. v. links.) informierte sich vor Ort über die Produktionsbereiche bei der Firma Junker. Geschäftsführer Markus D. Werner (links) führte ihn und und unter anderem Detlef Loosz und Gregor Harzheim durch die Junker-Hallen. Foto: Hoffmann

Lammersdorf. Seinem Wahlversprechen, in der Eifel häufiger Flagge zu zeigen, ließ er am Montag Taten folgen. Der frischgebackene SPD-Landtagsabgeordnete Stefan Kämmerling hatte bei einem der größten Arbeitgeber in der Region, der Otto Junker GmbH in Lammersdorf, um einen Besichtigungstermin der Produktionsanlagen gebeten. Dem war die Firmenleitung natürlich gerne nachgekommen.

Die Geschäftsführer der Firma, Markus D. Werner und Dr. Elmar Westhoff, führten ihren Gast mehrere Stunden durch die verschiedenen Produktionsbereiche des Unternehmens, um ihm unter anderem das breite Betätigungsfeld, die Firmenphilosopie – „zufriedene Mitarbeiter und zufriedene Kunden“ – und das in Lammersdorf entwickelte technische Knowhow näher zu bringen. Hiervon profitierten sicherlich auch der Simmerather SPD-Fraktionsvorsitzende Gregor Harzheim, Franz-Josef Hammelstein, der SPD-Bundestagskandidat Detlef Loosz, der Vorsitzende der SPD-Städtefraktion Martin Peters und Franz-Josef Beckers von der IG-Metall, die sich dem Rundgang durch die Firma angeschlossen hatten.

Im Hinblick auf die hochrangige SPD-Abordnung und das Wahlergebnis in Niedersachsen meinte Markus D. Werner bei der Begrüßung scherzhaft: „Eigentlich hätten wir ihnen ja Schampus reichen müssen.“ Dann ging Werner aber in den Junkerhallen mit Herz und Leidenschaft ins Detail und erläuterte den Gästen ausführlich viele Einzelheiten in den drei Produktionsbereichen der Firma, die als weltweiter Hersteller von hochwertigen Gussprodukten sowie als Anlagenbauer für Gießereien und Halbzeughersteller tätig ist.

Er unterstrich hierbei den Anspruch des Unternehmens auf Innovations- und Technologieführerschaft, und während in der Gießerei gerade flüssiges Metall mit einer Temperatur von 1600 Grad in eine Form gegossen wurde, verwies er auf derzeit gut gefüllte Auftragsbücher.

Dr. Elmar Westhoff machte zudem mit Stolz auf die von Junker entwickelte Energiesparspule aufmerksam und hob die im letzten Jahr erfolgten Modernisierungsmaßnahmen nochmals hervor. Neben der Automobilindustrie gehören unter anderem Siliziumverarbeiter, Kupferhalbzeughersteller, erneuerbare Energien, Chemie, Bergbau und Maschinenbau zu den belieferten Branchen der Otto Junker GmbH.

Nach dem Rundgang durch die Produktionsbereiche wurde Stefan Kämmerling und den anderen Firmengästen im Konferenzraum des Hauptgebäudes im Rahmen einer Powerpoint-Präsentation auch ein Rückblick in die Firmengeschichte gegeben. Markus Werner erklärte den Gästen weiterhin, dass die Firma Junker in Lammersdorf in diesem Jahr Investitionen in Höhe von vier Millionen Euro plane, was gewiss auch zur Standortsicherung für die über 450 Mitarbeiter beitrage.

Nicht unerwähnt wollte Werner auch lassen, dass zu diesen 450 Mitarbeitern noch 520 Junker-Betriebsrentner kommen. Bevor man Stefan Kämmerling und die anderen Gäste zum gemeinsamen Mittagessen einlud, hoben sowohl Markus Werner als auch Dr. Elmar Westhoff das gute Betriebsklima in dem weltweit tätigen Eifeler Unternehmen hervor.

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