Monschau - Planungen für die nächsten Festspiele laufen schon

WirHier Freisteller

Planungen für die nächsten Festspiele laufen schon

Von: P. St.
Letzte Aktualisierung:
8362494.jpg
Von der Atmosphäre auf der Burg Monschau waren auch bei wenig sommerlichen Temperaturen in diesem Jahr die Besucher der Festspiele fasziniert. Foto: P. Stollenwerk

Monschau. Nach den Festspielen ist feste arbeiten angesagt. Der komplette Montag wurde dazu genutzt, um die Tribünen und Technik auf der Burg Monschau abzubauen, wo die Klassik 2014 zwei Wochen lang rund 8000 Besucher bei neun Veranstaltungen mit einer bunten musikalischen Mischung fasziniert hatte.

„Wir haben die Burg wieder besenrein verlassen, sagt Helmut Lanio als einer der Geschäftsführer der veranstaltenden Monschau Festival GmbH. Auch wenn das Wetter es nicht immer gut mit Monschau meinte, fiel keine Veranstaltung aus, und die Gäste nahmen die Gegebenheiten klaglos hin. Eine Veranstaltung hing allerdings am seidenen Faden. Das Konzert „Alan Persons Live Project 2014“ stand kurz vor der Absage, doch Helmut Lanio und Dorit Schlieper, die Verantwortlichen der Festival GmbH, vertrauten trotz Unwetterwarnungen dem Regenradar, das sagte, dass eine Stunde vor Konzertbeginn der Regen stoppen würde.

Mit gemeinsamen Anstrengungen gelang es, Licht- und Tonleitungen pünktlich wieder zu aktivieren. Die Band habe sich sehr professionell verhalten, sagt Lanio. Hätte Weltstar Alan Persons auf die punktgenaue Einhaltung der Vertragsdetails bestanden, dann hätte er sicher genug Gründe finden können, um nicht zu spielen. Was die technischen Anforderungen betrifft, „haben uns BAP und Alan Parsons alles abverlangt“.

Nur mit großem Teamgeist sei es auch diesmal möglich gewesen, alle Veranstaltungen reibungslos über die Bühne zu bringen. „Die Abläufe funktionieren, das Team harmoniert“, lobt Dorit Schlieper die verlässliche Klassik-Mannschaft. Gut angekommen ist auch die neue Sitztribüne mit verbessertem Komfort und elf Zentimeter mehr Beinfreiheit.

„Da capo! ... weiter so!“ Dieses Mut machende Kompliment ruft Städteregionsrat Helmut Etschenberg den Organisatoren und Veranstaltern der Monschau-Klassik 2014 zu. Erneut sei es dem Team der Monschau Festival GmbH rund um Dorit Schlieper und Helmut Lanio gelungen, „ein einzigartiges Programm unter anderem mit Stars wie Alan Parsons, Legenden wie Wolfgang Niedeckens BAP oder dem unvergleichlichen Ahn-Trio nach Monschau zu holen“. Dies verdiene Respekt und Dank, bilanziert der Schirmherr der 15. Auflage der Festspiele. Dank der Klassik könne sich Monschau und die gesamte Städteregion auch als Kulturregion „noch stärker profilieren“. Wie umfassend die perfekte Organisation gewesen sei, sei auch daran zu erkennen, „dass man auch das Wetter weitgehend im Griff hatte“, was ihm die Aufgabe als „Schirmherr“, die er gerne übernommen habe, leicht gemacht habe.

Seit der Wiederauflage im Jahr 2000 hat sich die Monschau-Klassik längst ein Stammpublikum weit über die Region hinaus gesichert, auch wenn sich die Inhalte inzwischen stark verändert haben. Opern und Operetten werden auch weiterhin aufgeführt, aber die „bunte Vielfalt und das multikulturelle Angebot“ sollen auch beim Programm 2015 die Richtlinie bei der Auswahl sein. „Die Mischung macht‘s“, sagt Helmut Lanio.

Im Oktober soll das neue Programm vorgestellt werden. Konkrete Aufführungen stehen noch nicht fest, nur soviel: Es wird wieder Rockmusik aus dem Rheinland geben und ein Musical ist auch schon fast unter Dach und Fach. Und sicher ist auch, dass es am Eröffnungstag wieder eine große Oper geben wird.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert