Einruhr - Pilgertag: „Mit biblischen Frauen unterwegs”

Pilgertag: „Mit biblischen Frauen unterwegs”

Von: Vera Junker
Letzte Aktualisierung:
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Auf unterschiedlichen Wegstrecken gelangten sich die 150 Pilgerinnen beim zweiten Frauenpilgertag der Region Eifel zum Ziel nach Einruhr. Foto: Vera Junker

Einruhr. Rund 150 Frauen schwärmten am vergangenen Samstag, ausgerüstet mit Rucksack und Wanderschuhen, rund um den Rursee aus. Entsprechend des strahlend blauen Himmels und dem wunderbar wärmenden Sonnenschein, sind die Gesichter entspannt. Eine Wandertour rund um den Rursee? Nichts Besonderes eigentlich oder?

Handelt es sich dabei aber um den zweiten Frauenpilgertag in der Eifel, dann fallen die 150 Frauen nicht in das gewöhnliche Schema der Rurseetouristen. „Wir haben uns in vier Gruppen auf den Weg gemacht. Entweder ging es von Schwammenauel oder Rurberg über unterschiedliche Distanzen in Richtung Einruhr.

Oder, dieses Angebot bestand in diesem Jahr zum ersten Mal, mit dem Fahrrad von Gemünd aus, nach Einruhr”, erklärt die Frauenseelsorgerin der Region Eifel Anja Joye. Diese organisierte, gemeinsam mit der Frauenseelsorgerin der Region Düren Astrid Sistig, den zweiten Pilgertag unter dem Motto: „Mit biblischen Frauen unterwegs.”

Auf den unterschiedlichen Wegstrecken setzten sich die 150 Pilgerinnen in vier verschiedenen Stationen mit Frauenfreundschaft, einer gekrümmten Frau, dem Protestlied Mirijams während dem Auszug aus Ägypten und dem Schwesternkonflikt zwischen Mara und Martha, auseinander. Die Reaktionen der Pilgerinnen auf die Meditationen, Gebete und Gesänge reicht über eine große Bandbreite. „Ich hätte nicht gedacht, dass so viele Dinge, die heute angesprochen wurden, auch auf die Realität zu treffen. Nicht unbedingt zwangsweise auf mich, aber schon auf das Allgemeingewesen”, zeigt sich eine Pilgerin erstaunt und bewegt.

Anja Joye und Astrid Sistig freut eine solche Resonanz: „Wir haben auch diese Mal ein Thema gewählt, dass bewusst von den Frauen auch auf die Realität übertragen werden kann und durch aus auch soll”, so Sistig und Joye fügt hinzu: „Es ist schön, wenn dieses Angebot auf einen interessierten Nährboden fällt.”

Die Begeisterung der rund 150 Pilgerinnen, die auch das spät sommerliche Wetter genossen, zeigt auch die Antwort der beiden Seelsorgerinnen auf die Frage, ob es ein solches Angebot auch im nächsten Jahr geben wird: „Die Gesichter und Aussagen der Frauen sprechen für sich”, sind die beiden sich einig, wie auch die Teilnehmerinnen des Pilgertages bei dem gemütlichen Ausklang der Pilgertour mit Kaffee und Kuchen: „Es war zwar durchaus anstrengend, aber wir sind zufrieden und glücklich ein Teil der Kraft schenkenden Gemeinschaft am heutigen Tag gewesen zu sein.”
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