Kesternich/Rurberg - Peter Persé geht nach 20 Jahren in den Ruhestand

Peter Persé geht nach 20 Jahren in den Ruhestand

Von: breu
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Kesternich/Rurberg. Das Frühjahrskonzert des Musikvereins Diana ist nicht nur für die Musiker ein besonderer Höhepunkt. Offensichtlich freuen sich auch die Gäste auf diesen Abend, was am mit weit über 200 Personen vollbesetzten Antoniushof sichtbar wurde.

Peter Persé hatte sich vor 20 Jahren bereit erklärt, die Leitung des Orchesters „vorübergehend” zu übernehmen. „Obwohl er als Chorleiter von Tuten und Blasen wenig Ahnung hatte, kam sein genaues Gehör den Musikern zu Gute. Er hat uns immer auf den Punkt genau dahin gebracht, wo wir sein mussten”, lobte Geschäftsführer Hans-Jürgen Jansen.

Das wurde auch beim Konzert in Rurberg wieder deutlich. Dirigent und Musiker hatten ein Programm zusammengestellt aus den Musikstücken, die in den vergangenen Jahren besonders gerne aufgeführt worden waren, auch zwei Premieren waren einstudiert.

Nach dem traditionelle Anfangsmarsch „Wiener Schwalben” erklang mit der Ouvertüre „Concordia” ein solche Premiere. „Pirats of Carribean” und das Medley The King Lion”, sowie die Filmmusik zu „Dick und Doof” wurden mit Bravour vorgetragen und mit reichlichem Applaus belohnt. Eine weitere Erstaufführung war das Swing-Medley „It´s time to swing”.

Goldene Ehrennadel

Vor der Pause berichtete der Vorsitzende Gerd Jansen zunächst von einigen weltweiten Ereignissen aus dem Jahr 1991, als Peter Persé die Leitung des Musikvereins übernahm. „Heute wird Persé seinen Dirigentenstab an unsere neue Dirigentin Simone Schlesak übergeben. Er hat damals einen gut aufgestellten Verein übernommen und wird heute einen solchen weitergeben.” Zur Erinnerung erhielt Persé eine Bildcollage und eine Biografie des Komponisten Liszt.

Ortsvorsteher Uli Offermann betrat in zweifacher Funktion die Bühne. Zum einen dankte er Persé für seine Arbeit. „Das ist heute etwas ganz Besonderes, 20 Jahre Dirigent, für Kesternich!” Offermann erwähnte besonders das Engagement des Dirigenten bei der Fronleichnamsprozession und betonte, dass Persé das Orchester ehrenamtlich und unentgeltlich geleitet habe.

Als Vertreter von Werner Wamser, Vorsitzender des Volksmusikerbund Aachen, überreichte Offermann dem scheidenden Dirigenten die Ehrenurkunde und goldenen Ehrennadel für 20 Jahre Dirigententätigkeit. Nach der Pause moderierte und dirigierte Persé in gewohnter Manier „Aus Böhmen kommt die Musik”, die Walzer „The second Waltz” und „Erinnerung an Waldteufel”, den Medley „Songs of Elvis” und den „Florentinermarsch”.

Das Publikum war begeistert und belohnte Musiker und Dirigent mit Applaus und Zugabe-Rufen. Persé holte für diese Zugabe seine Nachfolgerin Simone Schlesak auf die Bühne, überreichte ihr den Dirigentenstab. Nachdem Gerd Jansen „die Neue” mit einem Blumenstrauß begrüßt hatte, dirigierte sie die Zugabe „Berliner Luft”. Simone Schlesak ist geboren in Schmidthof und wohnt in Aachen.

Seit 1995 ist sie Mitglied im Musikverein Hahn, dort spielt sie Saxophon. Seit drei Jahren studiert sie in Maastricht klassisches Saxophon. Seit 2002 leitet sie in Hahn das Ausbildungsorchester. Der Einstand auf der Bühne des Antoniushof hat ihr schon viel Spaß gemacht und sie freut sich auf die Zusammenarbeit mit den Diana-Musikern.
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