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Paustenbacher Kapellenverein: Das gesamte Team bleibt an Bord

Von: ani
Letzte Aktualisierung:
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Der Kapellenverein Paustenbach behält seine erfolgreiche Mannschaft. In Anwesenheit von Pfarrer Michael Stoffels wurde der Vorstand komplett wiedergewählt.

Paustenbach. In harmonischer Atmosphäre fand die Hauptversammlung des Paustenbacher Kapellenvereins statt. In der Alten Schule begrüßte Vorsitzender Gregor Breidenbach 13 Vereinsmitglieder und Gäste, unter ihnen auch Pfarrer Michael Stoffels, der trotz starkem Schnellfall den Weg nach Paustenbach gefunden hatte.

An die Verlesung des Protokolls über Vereinsaktivitäten 2016 schloss sich ein Jahresrückblick des Vorsitzenden an. Aktivitäten zum Volkstrauertag und die Kirmes gehörten hierzu. Allerdings habe man sich laut Gregor Breidenbach entschlossen, in diesem Jahr keinen kleinen Frühschoppen mehr anzubieten, da hieran offensichtlich kein großes Interesse mehr besteht.

Das Sepa-Verfahren zum Einzug der Beiträge hat den Verein Mitglieder gekostet. Aktuell hat der Kapellenverein 82 Mitglieder. Der Vorsitzende wandte sich mit Dank und Anerkennung an sein Vorstandskollegium für dessen 2016 bewältigtes Arbeitspensum.

Wie Breidenbach weiter erläuterte, bereiten dem Verein die Schäden am Turm der Kapelle große Sorgen. Angedacht worden sei an eine komplette Verschieferung. Aus der Versammlung heraus kamen jedoch auch andere Vorschläge. Aus optischen Gründen solle der helle Putz des Kapellenturms erhalten bleiben. Entsprechende Kostenangebote werden nun eingeholt.

Sorgen um Turm der Kapelle

Unter Leitung von Resi Braun ging es hiernach an die Neubesetzung der Vorstandsämter. Der Vorgang geriet zum Vertrauensbeweis für eine seit Jahren erfolgreich agierende Führungsmannschaft. Alle Kandidaten wurden bestätigt. Gregor Breidenbach behält den Vorsitz und wird von Peter Schütt vertreten. Zum Schriftführer wurde Burkhard Beisicht bestimmt. Für die Kassenführung bleibt Erika Wilden verantwortlich. Das Besitzergremium wird von Thomas Kurth und Jochen Wilden gebildet.

Die geschichtsträchtige Paustenbacher Kapelle ist im ein Wahrzeichen des Nordeifel-Örtchens. Das 1872 erbaute und eingesegnete Gotteshaus verleiht dem Ort eine eigene Identität. Der schmucke Sakralbau überstand unbeschadet zwei Weltkriege, wurde aber 1945 im Zuge einer missglückten Minenräumung in Schutt und Asche gelegt. Mit Eifeler Gemeinsinn und Schaffenskraft entstand in 13-jähriger, zum großen Teil ehrenamtlicher Arbeit eine schmucke Nachfolgekapelle, die am 6. Januar 1959 eingeweiht wurde.

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