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Partnerschaft zwischen Monschau und Bourg St. Andéol blüht und gedeiht

Von: Andreas Gabbert
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Ihnen liegt die Partnerschaft mit Bourg St. Andéol am Herzen: v.l. Hans Funken, Theo Steinröx, Bernadette Rader und Eva Felser. Foto: Andreas Gabbert

Monschau. Die Partnerschaft zwischen der Stadt Monschau und dem französischen Bourg St. Andéol blüht und gedeiht. Das ist nicht zuletzt auch Hans Funken zu verdanken, der bis vor kurzem Vorsitzender des Partnerschaftskomitees war und im Jahr 1975 die Partnerschaft mitbegründete.

Vom ersten Tag an war er mit von der Partie, auch wenn es am Anfang nicht so einfach war. Galt es doch die Sprachschwierigkeiten zu überwinden und erste Kontakte auf und alte Feindbilder abzubauen. „Der Wein, den die Franzosen damals mitgebracht hatten, hat dann vieles einfacher gemacht”, erzählt Funken mit einem verschmitzten Lächeln im Gesicht.

Bereits ein Jahr später statteten die Monschauer einen Gegenbesuch ab und der erste französische Schüler verbachte seine Ferien auf Funkens Bauernhof in Mützenich. In den folgenden Jahren entwickelte sich ein reger Austausch zwischen den beiden Städte und viele freundschaftliche Kontakte entstanden.

Heute gibt es viele Verbindungen, etwa zwischen Mützenicher Landwirten und Weinbauern aus St. Andeol, zwischen Feuerwehren, Kanuclubs, Musikvereinen und Schulen. Manch einer hat in der Partnerstadt auch die große Liebe gefunden und geheiratet. „Es ist eine Partnerschaft der Menschen und nicht der Honoratioren”, betont Bürgermeister Theo Steinröx unermüdlich. Mit den vielen kleinen Anekdoten die Steinröx und Funken zu berichten haben, ließen sich wohl mehrere Buchbände füllen.

Als Vorsitzender des Partnerschaftskomitees war Funken oft in Bourg St. Andéol, u.a., um dem Gewinner des jährlichen Weinfestes den Siegerpokal zu überreichen. Diese und viele andere Aufgaben wird in Zukunft die neue Vorsitzende, Bernadette Rader aus Kalterherberg, wahrnehmen, nachdem Funken das Amt aus gesundheitlichen Gründen abgeben musste.

Unterstützt wird sie dabei von Eva Felser, der neuen stellvertretenden Vorsitzenden. Funken bleibt dem Komitee aber als Ehrenvorsitzender erhalten. Bürgermeister Theo Steinröx brachte bei der Vorstellung des neuen Vorstandes im Rathaus seine Wertschätzung für Hans Funken zum Ausdruck. Mit der Städtepartnerschaft sei „ein grandioses Stück Geschichte” geschrieben worden. „Er hat diese Partnerschaft mit Herz gelebt”, sagte Steinröx.
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