Schmidt - Ortskartell übernimmt Aufgaben von der Stadt

Ortskartell übernimmt Aufgaben von der Stadt

Von: ale
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Albertine Wirtz bleibt als Vorsitzende an der Spitze des Ortskartells, Kassiererin bleibt Tanja Bergsch, zweiter Vorsitzender wurde René Schöller, dessen Frau Sylvia wirkt als Beisitzerin mit (v.l.n.r.). Foto: Lauscher

Schmidt. Hauptversammlung des Ortskartells Schmidt: Vorstand wird im Amt bestätigt. Leichtes Minus in Kasse. Die Ortsvereine von Schmidt haben sich zum Ortskartell zusammengeschlossen und können dadurch Veranstaltungstermine besser abstimmen und gemeinsame Aktivitäten planen. Zur Jahreshauptversammlung erschienen am Mittwoch im Hotel Roeb Abordnungen von 13 Vereinen.

Die erste Vorsitzende, Albertine Wirtz, hatte ihren Rückblick schnell beendet: Das einzige Fest, das unter der Regie des Ortskartell stattfindet, ist das Erntedankfest. Es wurde am letzten Septembersonntag gefeiert, schönes Wetter und ein farbenfroher Umzug trugen zum Gelingen bei. Im Kassenbericht hatte dann auch Tanja Bergsch dieses Fest mit einem positiven Ergebnis vermerkt.

Jedoch führten die Ausgaben für Geschenke für Jubilare sowie beispielsweise für den Kranz am Volkstrauertag dazu, dass insgesamt mehr ausgegeben wurde als eingenommen. Man verfüge zwar über ein beruhigendes Polster, stellte die Kassiererin fest, doch solle man sich Gedanken machen, wie man mehr einnehmen könne.

Albertine Wirtz war der Meinung, das Ortskartell solle versuchen, durch eine Festivität mehr in die Kasse zu bekommen. Breiteren Raum nahm die Diskussion um einen anderen Tagesordnungspunkt ein: Da die Stadt Nideggen ihre „freiwilligen Leistungen“ einstellen müsse, stellte sich das Ortskartell die Frage, inwieweit Aufgaben von Vereinen im Ort übernommen werden könnten.

Auch Ludwig Fischer, der Ortsvorsteher, war zur Versammlung gekommen. Er sah sich mit vielen Fragen konfrontiert. Als erstes ist im Dezember aufgefallen, dass der Tannenbaum in der Ortsmitte nicht mit Lichtern geschmückt war.

Man hätte es vorher wissen müssen, dass der Bauhof der Stadt, der jahrelang für den Lichterschmuck gesorgt hatte, dies nicht mehr tun würde, monierte Wirtz. Eine solche Aktion würde sicher ein Verein übernehmen, wenn man nur rechtzeitig informiert wäre. „Und wie kommt es, dass in Nideggen der Bauhof einen riesigen Baum schmückt?“, fragte eine Gesprächsteilnehmerin.

Jedenfalls wusste Markus Fischer, CDU-Ratsmitglied, dass die Stadt in den nächsten Jahren drei Stellen beim Bauhof streichen werde. Albertine Wirtz äußerte sich zuversichtlich, dass eine grundsätzliche Bereitschaft bestehe, bei bestimmten Aktionen mit anzupacken.

Im Verlaufe der Diskussion stellte sich heraus, dass man eine korrekte Auflistung benötigt: Welche Arbeiten werden in Zukunft noch von der Stadt übernommen und welche nicht? Inwieweit haben Helfer Versicherungsschutz, wenn sie sich an Pflege- und Verschönerungsarbeiten im Dorf beteiligen? Man kam überein, zunächst die Liste der Stadt abzuwarten, um sich dann wieder zu konkreten Gesprächen zu treffen.

Bei den Vorstandswahlen waren sich die Anwesenden rasch einig, alle Ämter durch Wiederwahl zu besetzen. Nahezu einstimmig wurden Albertine Wirtz zur ersten Vorsitzenden, Ralf Stollenwerk zum zweiten Vorsitzenden, René Schöller zum Geschäftsführer und Tanja Bergsch zur Kassiererin gewählt. Als Beisitzer fungieren Sylvia Schöller und Mario Lennartz.

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