Roetgen - Orden der KG Roetgen hängt an der Bertradaburg

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Orden der KG Roetgen hängt an der Bertradaburg

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Nachdem eine Delegation der „KG Roetgen“ den Orden des Prinzenpaares Agi und Franz-Josef übergeben hatte, machten sich Kurt Schreiber, Stamos Papas und Hubert vom Venn auf den Weg zur Bertradaburg in Mürlenbach, der möglichen Geburtsstätte von Karl dem Großen, um den Orden dort aufzuhängen.
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Mit seinen Festspielen, dem Kunst- und Kulturzentrum und aufsehenerregenden Ausstellungen macht sich Monschau auch bei ausländischen Gästen immer beliebter.

Roetgen. Es begann alles mit einer Wette im Jahr 2004. Bei einem gemütlichen Treffen der „Karnevalsgesellschaft Roetgen“ mit dem „Kulturkreis“ der Gemeinde fiel plötzlich der Satz „Bis zum Start des Rosenmontagszuges sollte der diesjährige Prinzenorden an der Akropolis hängen. Das schafft ihr nicht“.

Stamos Papas, Hubert vom Venn und Kurt Schreiber, überzeugte Eifeler aus den Metropolen Konzen und Athen, nahmen die Wette an und bereits am Fettdonnerstag lag der Prinzenorden auf den Stufen der Akropolis.

Und da in der Eifel etwas Einmaliges schon eine Tradition ist, wurde die Idee im nächsten Jahr wieder aufgegriffen. Warum? – Warum nicht? Aufgabe: Der Ort muss irgendetwas mit der Eifel oder Griechenland zu tun haben – es gibt verrücktere Ordensregeln. Und so entstand ein Preis, auf den die Welt gerade noch gewartet hatte.

Aufgabe erfüllt

In den folgenden Jahren hing man den Orden des jeweiligen KG-Prinzen an das Denkmal von Fritz von Wille in Hillesheim-Kerpen, an das Denkmal des Marathon-Läufers, an das Grab des Hauptmanns von Köpenick in Luxemburg, an den Eiffelturm (die Vorfahren von Gustave Eiffel stammten aus Marmagen), den Tempel des Poseidons, an den Clara-Viebig-Brunnen im „Weiberdorf“ Eisenschmitt, an den Eifelkoch Thomas Herrig aus Meckel sowie den höchsten Berg von Belgien.

Eine Delegation der KG Roetgen verlieh nun durch das Prinzenpaar Agi I. und Franz-Josef I. den Orden an die „Drei vom Theater“ – diese mussten schon am Folgetag die Aufgabe erfüllen. „Findet den (historisch nie bewiesen) Geburtsort von Kaiser Karl in der Eifel!“ hieß das Kommando.

Keine 24 Stunden später hing der Orden an der Bertradaburg in Mürlenbach, nach der Überlieferung ein möglicher Geburtsort Karls.

Auf jeden Fall hat seine Mutter Bertrada dort gelebt – aber wer will das heute noch beweisen?

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