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Oldtimer-Rallye Fagnes Hivernal macht Station in Monschau

Von: Andreas Gabbert
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Einen Ausflug in die Kinderjahre des Automobils konnte man am Samstag wieder einmal bei der „Venn-Rallye” des belgischen Veteranen-Clubs unternehmen. Foto: Andreas Gabbert

Monschau. Neugierige und staunende Blicke waren den Teilnehmern der Rallye Fagnes Hivernal mit ihren liebevoll restaurierten und gepflegten Oldtimern sicher, als sie jetzt auf dem Monschauer Marktplatz zum 49. Mal Station machten.

Wenn die unterschiedlichsten Fabrikate aus dem vorigen Jahrhundert mit ihrem einzigartigen Motorengeräusch in Monschau eintreffen und sich der Marktplatz langsam füllt, dann ist ihnen die Aufmerksamkeit zahlreicher Zuschauer gewiss.

Viele der Fahrer aus Belgien, Frankreich, Belgien, Deutschland und den Niederlanden brauchen nach der Ankunft erstmal etwas warmes zu Trinken - mit offenem Verdeck kann es bei dieser Witterung auf den mehr als 210 Kilometern kreuz und quer durch Belgien schon mal etwas ungemütlich werden. Die Rallye ist für Oldtimer mit offenem Verdeck bis 1931 ausgeschrieben.

„Der älteste Wagen ist ein französischer Brasier aus dem Jahr 1904”, erklärt Stymus Schrotte aus den Niederlanden. Als einer der wenigen deutsprachigen Teilnehmer ist er in Monschau ein gefragter Gesprächspartner, wenn es um Fachsimpeleien und Fragen rund um die faszinierende alte Technik geht.

Er selbst fährt einen Packard Twin Six mit sieben Litern Hubraum und einer Höchstgeschwindigkeit von 110 Stundenkilometer. An diesem Wagen ist noch alles original, kaum ein Teil wurde bisher ausgetauscht, darauf ist Schotte sichtlich stolz. Der Wagen wurde in den USA in einer alten Scheune gefunden.

Schrotte nimmt zum ersten Mal an der Rallye teil, „aber bestimmt nicht zum letzten Mal”. Während einer Oldtimerausfahrt habe man genügend Zeit, die Landschaft zu betrachten und die gefällt ihm außerordentlich gut, gerade die Altstadt sei die passende Kulisse für eine Oldtimerrallye.

„Je älter die Fahrzeuge sind, desto langsamer cruist man mit ihnen durch die Gegend, das offene Verdeck trägt sein übriges zum Landschaftserlebnis bei”, erklärt der Autonarr. Durch die niedrige Geschwindigkeit und das fehlende Verdeck käme man innerhalb der Städte auch immer wieder in Kontakt mit dem Publikum - ein besonderer Reiz für Schrotte.

Der Kontakt mit dem Publikum ist den Fahrern mit ihren alten Bentleys, Bugattis, Buicks, Fiats oder Fords auf dem Monschauer Marktplatz ohnehin gewiss. Viele neugierige Fragen wollen beantwortet werden, und für so manches Foto soll posiert werden, schließlich bekommt man so viele alte Schätzchen nur selten zu Gesicht.
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