Ohrenschmaus für einen guten Zweck

Von: ess
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Freuen sich schon auf den 15. Januar (von links): Prof. Herbert Görtz (Musikhochschule), Andrea Prym (Förderverein SPZ) sowie die Rotarier Andrea Barkey, Willi Braun und Dr. Knut Köser. Foto: Ernst Schneiders

Monschau. Gut und gerne 350 Zuhörer passen in die Monschauer Aukirche. Mit einem solchen Besuch wäre der Rotary-Club Monschau-Nordeifel denn auch hochzufrieden, wenn am 15. Januar um 20 Uhr das Benefizkonzert unter der Schirmherrschaft von Monschaus Bürgermeisterin Margareta Ritter beginnt, dessen Erlös dem Förderverein des Sozialpädiatrischen Zentrums (SPZ) der Kinderklinik des Uniklinikums Aachen zur Verfügung gestellt wird.

10.000 Euro konnten nach dem ersten Benefizkonzert Ende Novemver 2007 weitergereicht werden. Dieses Ergebnis möchten die Rotarier im Januar 2010 toppen, legt Präsident Willi Braun die Messlatte hoch.

Besonderes Programm

Zu Gast ist das Orchester der Musikhochschule Aachen unter der Leitung von Professor Herbert Görtz. Die Solisten sind Aurlie Corbet (Flöte), LiLi Yang (Violine), Kumi Itsuka (Klarinette) und Cosima Streich (Violoncello), allesamt Preisträger der Hochschulwettbewerbe oder Absolventen des Konzertexamens, der höchsten Ausbildungsstufe an der Musikhochschule.

Eigens für Ambiente und Atmosphäre der Aukirche hat Görtz Stücke des Barock und der Romantik auf den Programmzettel geschrieben.

Und es ist, so Görtz, das erste Orchesterkonzert, das nicht in Aachen gespielt wird, sondern nur in Monschau und, in einem anderen Rahmen, später in Alsdorf. Der Hochschullehrer verspricht dem Auditorium motivierte und begeisterungsfähige junge Musiker und einen konzertanten Leckerbissen.

Für Leckerbissen wollen auch die Rotarier in der Pause und nach dem Konzert sorgen. Dann nämlich soll es Speis´ und Trank geben.

Die Monschauer Senfmühle ist als Spoonsor bereits mit im Boot, und den Rest, davon ist Willi Braun überzeugt, „werdbn wir auch noch zusammen betteln”. Denn „die Bettelei steht natürlich im Fokus”, so der Rotary-Präsident, um möglichst viel Spendengeld für das SPZ zusammenzubringen, das, wie er Erlös aus dem Verkauf der Eintrittskarten, ohne Abzug weitergereicht wird.

Dieses Geld ist gut angelegt, wie Andrea Prym, Vorsitzende des SPZ-Fördervereins, betont.In sozialen Brennpunkten, so Prym, werden wniger als 60 Prozent der Kinder zu den freiwilligen Vorsorgeuntersuchungen für Vier- bis Fünfjährige, den so genannten U-Untersuchungen, geschickt. Oft fallen deshalb erst bei der Pflichtuntersuchung vor der Einschulung erhebliche Entwicklungsdefizite, beispielsweise in der Motorik oder Sprache, auf. Für eine Frühförderung ist es dann aber bereits zu spät.

Um diese Versorgungslücke zu schließen, schickt der Förderverein Therapeutinnen in die Kindergärten.

In enger Zusammenarbeit mit Erziehern, Elter und Kinderärzten werden Entwicklungsauffälligkeiten diagnostiziert und entsprechende Fördermaßnahmen eigeleitet.

Die Nachfrage nach den Therapeutinnen ist hoch, und noch längst konnten nicht alle Kindergärten im Raum Aachen berücksichtigt werden.

Mit dem Erlös der Benefizkonzerts am 15. Januar hofft Andrea Prym, die therapeutische Betreuung eines weiteren Kindergartens für ein Jahr sicherstellen zu können.
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