Neues Kleinspielfeld: Investition in die Zukunft der Jugend

Von: fm
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Mit einem Gebet und Segensworten weihte Karl Schnitzler, langjähriger Pfarrer in Kalterherberg, die neue Anlage ein. Dabei unterstützte ihn Norbert Billig, der Ehrenvorsitzende des Kreisfußballausschusses Aachen. Foto: Franz Mertens

Kalterherberg. Von den ersten Plänen bis zur feierlichen Übergabe des Kunstrasen-Kleinspielfeldes in Kalterherberg dauerte es nahezu vier Jahre.

Um die Pläne aus dem Jahre 2009 Wirklichkeit werden zu lassen, bedurfte es vieler ehrenamtlicher Helfer, tatkräftiger Unterstützung durch kleine und große Sponsoren und viel Geduld und Zielstrebigkeit der Macher und Planer im Sportverein.

Am letzten Sonntag war es endlich soweit: Das neue Kunstrasen-Kleinspielfeld wurde offiziell eingeweiht. Damit war endlich das Ziel erreicht, für die Kinder und Jugendlichen der Spielgemeinschaft mit Höfen und Rohren während der Herbst- und Wintermonate bessere Spiel- und Trainingsmöglichkeiten zu schaffen.

Festlicher Rahmen

Das Trommler- und Pfeiferkorps und die Musikvereinigung Harmonie Kalterherberg sorgten für die musikalische Unterhaltung. Auf einer Hüpfburg tobten sich die kleinen Gäste aus. Im Sportlerheim lief eine Powerpoint-Präsentation, die alle Stationen des Projektes von den ersten Vorstellungen bis zur vollen Umsetzung dokumentierten.

Die Begrüßung der Gäste übernahm Bernd Weishaupt, der das Projekt als Jugendleiter des Sportvereins begleitet hatte. Für ihn bedeutet es in erster Linie eine Investition in die Zukunft der Jugend des Vereins. Sein besonderer Gruß galt den vielen Sponsoren und den Vertretern aus Rat und Verwaltung, deren tatkräftige Mithilfe entscheidend dazu beigetragen haben. Bürgermeisterin Margareta Ritter ging noch einmal auf die einzelnen Stationen des Projektes ein.

Richtige Einschätzung

Dank und Respekt zollte sie den Verantwortlichen des Sportvereins für die Realisierung. Alle hätten zusammengestanden. Bei so viel Engagement hätte die Politik einfach mitziehen müssen.

Ohne die Unterstützung von vielen Stellen wäre es nie möglich gewesen, eine solche Anlage mit einem Investitionsvolumen von etwa 150 000 Euro auf die Beine zu stellen.

Den kirchlichen Segen erhielt die neue Anlage vom langjährigen Pfarrer in Kalterherberg, Karl Schnitzler. Ehe er die Segensworte sprach, erklärte er, dass er von seinem Haus aus jeden Tag auf diese schöne Anlage blicken könne und beglückwünschte den Verein zum gelungenen Werk.

Bernd Weishaupt zitierte bei einem Rückblick die Worte des früheren Bürgermeisters Theo Steinröx zum Start des Projektes. „Hört Jungs, so ein Projekt braucht einen langen Atem. Das dauert bestimmt vier Jahre“. Mit dieser Einschätzung habe er richtig gelegen.

Zum Abschluss erfolgte der Anpfiff zum ersten Spiel auf dem neuen Spielfeld. Die E 1 der Spielgemeinschaft trat gegen die Sportgemeinschaft Dreiborn-Schöneseiffen an.

Mit weiteren Spielen der Jugendmannschaften und einem Fun-Furnier, besetzt mit örtlichen Vereinen und Spielgemeinschaften, klang die Platzübergabe in den Nachmittagsstunden aus.

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