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Neuer Träger will „Bedeutung des Krankenhauses herausstellen”

Von: P. St.
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Richtet den Blick nach vorne: Dr. Ulrich Mauerer (37), Geschäftsführer der Artemed-Kliniken GmbH Tutzing und künftig in der Verantwortung für das Krankenhaus Simmerath. Foto: P. Stollenwerk

Simmerath. Ein neues Zeitalter hat am Simmerather Krankenhaus begonnen. Das Malteser-Krankenhaus St. Brigida wurde zum 1. September 2010 in die Hände der Arte-med Kliniken GmbH mit Sitz im bayrischen Tutzing übergeben. Damit endet die zehnjährige Trägerschaft der Malteser, die im November 2009 ihren Ausstieg bekannt gegeben hatten.

Voller Tatendrang zeigten sich bei der symbolischen Schlüsselübergabe die neuen Hausherrn, auch wenn der kleine offizielle Akt in Anwesenheit des Vorsitzenden der Malteser-Trägergesellschaft, Karl Prinz zu Löwenstein und dessen ehemaligem Verhandlungspartner, Städteregionsrat Helmut Etschenberg nur wenig Glanz ausstrahlte.

Doch über die Umstände der gescheiterten Verhandlungen wurde kaum noch ein Wort verloren, dafür verbreiteten die Artemed-Geschäftsführer Dr. Ulrich Mauerer und Prof. Dr. Rainer Salfeld Aufbruchstimmung. Sie zeigten sich fest entschlossen, das Simmerather Krankenhaus als Ort der zentralen medizinischen Versorgung für rund 50.000 Menschen in der Eifelregion zu festigen. Das diagnostische Angebot soll erweitert werden, und die Eifelklinik St. Brigida soll die „erste Anlaufstelle für Notfälle” sein, versicherte Dr. Ulrich Mauerer, der zwar am Starnberger See lebt, aber künftig mehrere Tage in der Woche vor Ort sein wird.

Die Positionierung des Hauses findet sich im neuen Namen wieder. Dr. Mauerer: „Damit wird der Bezug zur Eifelregion unterstrichen und gleichzeitig die christliche Tradition des Hauses gewürdigt.” Im „christlichen Sinne” solle das Haus auch weitergeführt werden. Nicht angetastet werden auch die Arbeitsverträge der Mitarbeiter, die in vollem Umfang übernommen werden.
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