Monschau - Neuer Schwung durch den neuen Busbahnhof

Neuer Schwung durch den neuen Busbahnhof

Von: hes
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Monschau. Eine Rose wie seine Vorgängerin Silke Marcinczik hatte er nicht dabei. Der Jahresbericht des neuen Himo-Zentrumsleiters Björn Schmitz aber fiel ähnlich positiv aus wie die seiner Vorgängerin.

„Das Zentrum verfügt über eine gute Auslastung und eine vernünftige Kosten-Nutzen-Relation und ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Stadt Monschau”, analysierte Schmitz vor dem Monschauer Wirtschaftsausschuss.

Nach fünf Auszügen und acht Einzügen bzw. Erweiterungen stünden im Himo derzeit 106 Arbeitsplätze inklusive der Auszubildenden und der Teilzeitkräfte zur Verfügung. Vollzeitstellen sind hier aktuell 68 vorhanden, „Da hängen schon einige Familien und Existenzen dran”, unterstrich der Zentrumsleiter und bezifferte die Auslastung auf aktuell 69 Prozent.

Niedrige Startmieten

Dabei dürfe das Himo nicht auf die Auslastungsquote reduziert werden, mahnte Schmitz, denn betriebswirtschaftlich gesehen sei es für die Ertragssituation wichtiger, welche Art von Mietverhältnissen hier bestünden. Himo-Firmen mit großen Flächen, die schon lange im Zentrum untergebracht sind, bringen da natürlich weit mehr „in die Kasse” als kleine Jungunternehmen, die noch die niedrigen Startmieten bezahlen, für die das Himo aber einst als Gründerzentrum ins Leben gerufen wurde.

Die Mieten seien aber auch nicht alles, was auf der Habenseite stünde, erläuterte Björn Schmitz und kam damit der alljährlichen Debatte zuvor, was die Stadt Monschau denn in diesem Jahr für das Himo zuschießen müsse. Alleine die Gewerbesteuereinnahmen der Firmen im Zentrum lägen weit höher als die Zuschussverpflichtung, rechnete Schmitz vor. „Und auch Grundsteuer und Gebühren sowie Gewerbesteuern nach dem Auszug aus dem Gründeruzentrum kommen ja letztlich der Stadt zugute”, sagte Schmitz und resümierte: „Das Himo ist und bleibt Wirtschaftsförderung.”

Ein neuer Anstrich

Wie seine Vollzeit-Vorgängerin möchte auch Björn Schmitz weiter an der Außenwirkung des Himo arbeiten, das für manchen nur „der große weiße Kasten neben McDonalds” ist. Ein neuer Anstrich, ein Aufpeppen der Grünanlagen und ein besser einsehbarer Haupteingang stünden hier an, um auch äußerlich das Zentrum stärker ins Blickfeld zu rücken. Mehr Zulauf und Öffentlichkeit aber erhofft man sich bei der Stadt vor allem vom neuen Busbahnhof, der direkt vor dem Himo geplant ist. Und mit dem neuen Knotenpunkt des Öffentlichen Nahverkehrs in der Eifel soll auch der Gastronomie im Himo (ehemals „Cubus”) neues Leben eingehaucht werden.

Die Fraktionen im Wirtschaftsausschuss dankten Björn Schmitz für seine Arbeit und den engagierten Bericht. „Ich glaube, niemand beneidet ihn um seine Tätigkeit als Zentrumsleiter”, sagte Bernd Roder (CDU) in Anspielung auf die Tatsache, dass Schmitz die Himo-Leitung neben seiner Tätigkeit im Amt für Wirtschaftsförderung bei der Stadt Monschau übernommen hat. Roder sprach von „positiven Zahlen”, würde sich „das ein oder andere Event für eine bessere Öffentlichkeitswirkung” wünschen und sieht in diesem Zusammenhang gleichfalls dem Bushof freudig entgegen. Werner Maaßen lobte als AMU-Vertreter, es sei „erstaunlich, was im engen Korsett einer kommunalen Verwaltung alles möglich ist”.
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