Nordeifel - Neuer Radweg Richtung Wahlerscheid wird gebaut

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Neuer Radweg Richtung Wahlerscheid wird gebaut

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Vom „Dreiborner Eck” bis an den Waldrand Richtung Wahlerscheid wird ein neuer Radweg angelegt. Nur die Bäume mit Bretterverschalung bleiben erhalten. Alle anderen Straßenbäume verschwinden und werden neu angepflanzt.

Nordeifel. Eine Baustelle hat der Landesbetrieb Straßenbau an der B258 von Schöneseiffen Richtung Wahlerscheid eingerichtet. Ab dem so genannten „Dreiborner Eck” vorbei am Windpark bis an den Waldrand vor Wahlerscheid Richtung Höfen wird auf einer Länge von 1,6 Kilometern die Fahrbahndecke erneuert.

Zusätzlich entsteht auf einem neben der Bundesstraße verlaufenden Wirtschaftsweg ein Fahrradweg. Während der Baumaßnahme wird der Verkehr über den Wirtschaftsweg umgeleitet.

Neue Spitzahorn-Allee

Für den geplanten Fahrradweg sind entlang der B258 in Richtung Monschau alle Straßenbäume gefällt worden. Nach Abschluss der Baumaßnahme gibt es eine neue Baumreihe. So soll nach einigen Jahren eine neue Spitzahorn-Allee entstehen.

Neu gestaltet wird die Einmündung nach Dreiborn, die bisher in einem spitzen Winkel verläuft. Das hat zur Folge, dass manche von Monschau kommenden Autofahrer die Spitzkurve recht sportlich schneiden. Wer von Dreiborn nach links in Richtung Schöneseiffen abbiegen möchte, bleibt oft in weiser Voraussicht weit zurück stehen, damit die Linksabbieger von Monschau vorbeiziehen können. Selbst Polizisten haben hier schon vergeblich versucht, Autos zu stoppen.

Nach der neuen Verkehrsführung soll damit am „Dreiborner Eck” Schluss sein. Der Landesbetrieb Straßen wird die L207 rechtwinklig an die B258 anbinden. Von Monschau aus kommend soll es eine Linksabbiegespur geben. Der von Dreiborn kommende Autofahrer ist so gezwungen, seine Fahrt in Richtung Monschau zu verlangsamen, bevor er auf die Bundesstraße einbiegen kann.

Mit dem Verpacken der Baumreihe, die bestehen bleibt, hat die Bau-Firma begonnen. Der Ausbau der 1,6 Kilometer langen Sanierung der Bundesstraße mit Radweg soll 1,6 Millionen Euro kosten und im Sommer fertig sein.

Eine weitere Baustelle, die auch viele Nordeifeler Autofahrer betrifft, befindet sich hinter Gemünd auf der B266. Bis Ende des Monats haben die Bauarbeiter noch Zeit, die Bundesstraße 266 an der Wallenthaler Höhe zu sanieren. Der Landesbetrieb Straßen NRW, Regionalniederlassung Ville-Eifel, lässt sich das Projekt 407.000 Euro kosten. Dafür wird die Straße unterhalb der Brücke Wallenthaler Höhe auf einer Länge von 1200 Metern abgefräst und mit einer neuen Teerdecke überzogen. Außerdem wird das Bankett abgehobelt und neue Schutzplanken erstellt.

Während der Baumaßnahme müssen sich die Autofahrer auf der viel befahrenen B266 auf Störungen einstellen - derzeit ist die Auffahrt in Richtung Euskirchen gesperrt. Es empfiehlt sich, morgens früher loszufahren. Wechselweise wird der Verkehr an der Baustelle vorbeigeführt.
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