Neuer NRW-Verkehrsminister zu Gast in der Eifel

Von: P. St.
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In der Altstadt Monschau fühlte sich NRW-Verkehrsminister Lutz Lienenkämper (2. v.li.) bei seinem gestrigen Besuch gleich wohl. Foto: P. Stollenwerk

Monschau. „Das ist ja ein toller Ausblick”, schwärmte Lutz Lienenkämper, als er am Montagnachmittag die Altstadt Monschau besuchte. Und noch in einem weiteren Punkt hatte der erst seit einigen Wochen im Amt befindliche neue NRW-Verkehrsminister recht.

„Das schmeckt wie auf Rezept ausgestellt”, beschrieb der Nachfolger von Oliver Wittke den ihm von der Stadtspitze dargebotenen Els recht präzise.

Die Altstadt Monschau gehört zu den ersten Besuchszielen von Lienenkämper, der im Sauseschritt von Ortsvorsteher Alexander Lenders durch das historische Stadtensemble geführt wurde, ehe er am Abend als Referent an der Mitgliederversammlung des CDU-Stadtverbandes in Imgenbroich teilnahm.

Lutz Lienenkämper genoss den Kurz-Trip dennoch mit niederrheinischer Gelassenheit und versprach wiederzukommen, um versäumte Sehenswürdigkeiten nachzuholen.

Das Altenheim Monschau und die Umgestaltung des Burggeländes zur Kulturburg waren die beiden wesentlichen Themen beim Rundgang, doch Lutz Lienenkämper war nicht als Tourist gekommen.

Beim Empfang im Haus Troistorff verkündete er die frohe Botschaft, dass für die Altstadt Monschau aus einem neuen Landesprogramm „Städtebaulicher Denkmalschutz” in diesem Jahr 500.000 Euro für die Altstadt vorgesehen seien.

Darüber hinaus werde die Machbarkeitsuntersuchung für die neue Nutzung des evangelischen Gemeindehauses in der Rurstraße finanziert.

Und ganz aktuell verkündete der Minister, dass der Tourismusverband NRW beabsichtige, seine nächste Tagung in Monschau abzuhalten.

Lienenkämper fühlte sich von der ersten Minute an wohl im Ambiente der Altstadt, deren Bekanntheit weit über die Region und NRW hinausstrahle.

Bürgermeister Theo Steinröx und die Beigeordnete Margareta Ritter hoben hervor, dass die Altstadt mit ihren vielfältigen Problemen dauerhaft auf öffentliche Unterstützung angewiesen sei.

„Wir sind auch weiter dabei”, setzte der Minister ein klares Signal für weitere finanzielle Zuwendungen des Landes, zumal Monschau auch in hervorragender Weise die Förderrichtlinien erfülle, indem man hier integrative Konzepte umsetzte, die nachhaltig wirkten und von den Bürgern akzeptiert würden.

Als Beispiel nannte Lienenkämper das Altenheim („Das will ich mir unbedingt ansehen”), wo Barrierefreiheit an einem Ort umgesetzt werde, an dem man es nicht erwarte.

Barrierefreiheit und Nachhaltigkeit waren auch wesentliche Punkt bei der anschließenden Vorstellung des Konzeptes für die Kulturburg im Gebäude der Mon-Touristik.
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