Neuer Bestattungskultur Rechnung tragen

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Auch auf den Eifeler Friedhof bald üblich: Grabfelder für anonyme Bestattungen. Foto: P. Stollenwerk

Simmerath. Dass nach dem Tode alle Menschen gleich sind, stimmt nur bedingt. Zu unterschiedlich sind die Auffassungen darüber, in welcher Form die Bestattung erfolgen soll. Auch in der Gemeinde Simmerath hat inzwischen ein großer Umdenkungsprozess eingesetzt, wie man der neuen Bestattungskultur Rechnung tragen kann.

Für viele Angehörige ist die Bestattung inzwischen eine Kostenfrage, andere scheuen die Jahrzehnte lange Pflege der Grabstätten.

Nachdem von der CDU- und SPD-Fraktion Anträge zur Neufassung der Friedhofssatzung und der Gebührenordnung in der Gemeinde Simmerath eingegangen waren, befasste sich nun auch erstmals der Bau- und Denkmalausschuss mit der Thematik.

Auch aus Sicht der Verwaltung „sind Änderungen notwendig”, allerdings wurden noch keine konkreten Änderungsvorschläge zur Diskussion gestellt.

Laut Bürgermeister Hubert Breuer ist vorgesehen, die Diskussion zunächst in Form von Bürgerinformationsveranstaltungen zu eröffnen. Dazu soll nach der Sommerpause eingeladen werden. Ziel ist es, Ende des Jahres bereits eine neue Friedhofssatzung zu verabschieden.
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