Neue Sprachförderschule für 21 Millionen Euro soll gebaut werden

Von: schl
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Stolberg. Die Pläne für den Bau einer Sprachförderschule auf dem ehemaligen Gelände der belgischen Schule in Stolberg lagen schon länger auf dem Tisch.

Jetzt ist das Großprojekt auch beschlossene Sache: Der Landschaftsausschuss des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) hat der größten Investition in Stolberg seit dem Tunnelbau auf der L238 endgültig zugestimmt.

Damit werden rund 20,8 Millionen Euro für den Neubau der hochmodernen Schule für rund 290 Kinder mit Sprachförderbedarf aus Stadt und Kreis Aachen bereitgestellt. Zurzeit befindet sich die Schule, an der 40 Pädagogen tätig sind, noch im Sperberweg in Stolberg-Münsterbusch.

„Die Förderschule hat einen größeren Bedarf. Es entsteht eine dreizügige Schule nach den neuesten Erkenntnissen”, erklärte der CDU-Landtagsabgeordnete Rolf Einmahl, der auch Mitglied der Landschaftsversammlung ist.

Das Hauptgebäude der Schule wird seine Frontseite zum Rhein-Nassau-Weg hin haben, östlich dahinter entsteht eine Zweifachturnhalle, die auch von Vereinen genutzt werden kann. Darüber hinaus werden zwei weitere Nebengebäude in den Hang hinter dem Schulgebäude sowie ein Parkplatz auf der anderen Seite des Rhein-Nassau-Wegs gebaut.

Im Schulgebäude selbst entstehe mit Therapie- und Spezialräumen ein optimales Raumangebot, um so auch die optimale Betreuung der Kinder zu gewährleisten, so Einmahl weiter.

Bei dem Neubau wird auch in Sachen Energieversorgung auf den neuesten Stand der Technik geachtet. Eine Photovoltaikanlage, eine Anlage für Sonnenwärme und die Nutzung von Erdwärme sollen den Energiebedarf so niedrig wie möglich halten.

Kreisdirektor Helmut Etschenberg sieht die fast 21 Millionen Euro in Stolberg gut investiert: „Die Städteregion Aachen ist der größte Beitragszahler im Landschaftsverband. Da dürfen wir auch erwarten, dass da etwas zurückkommt.”

Mit dem Bau der Sprachförderschule soll im Frühjahr 2010 begonnen werden. Bereits im Sommer 2011 soll sie fertiggestellt sein, so dass die Schule zum dann beginnenden Schuljahr umziehen kann.
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