Neue Nistkästen für Fledermäuse gebastelt

Von: ale
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Lutz Dahlbeck von der Biologis
Lutz Dahlbeck von der Biologischen Station des Kreises Düren freut sich über die Fledermausnistkästen und ist zuversichtlich, dass sie genutzt werden. Foto: Anneliese Lauscher

Schmidt. In „Mini-Schmidt” lebten in den vergangen beiden Wochen 227 Kinder, die Ferienmaßnahme in der Ortsmitte auf dem Schulhof und in den Schulgebäuden war ein voller Erfolg. Matthias Schieffer, der Organisator, blickt zufrieden zurück auf ereignisreiche Tage, angefüllt mit den verschiedensten Aktivitäten; er bedankt sich beim Helferteam für engagierten Einsatz mit fantasievollen Einfällen.

Aus Schmidt kam rund ein Viertel der Kinder, die anderen zog es aus dem Raum Monschau und Simmerath und aus dem Kreis Düren nach Mini-Schmidt. Hier ging es zu wie bei den Erwachsenen: Man ließ sich vom Arbeitsamt einen Job vermitteln, verdiente sich als Bäcker, Schreiner, Gärtner „Schmidtis”, die man dann für leckere Sachen ausgeben konnte. Oder man gönnte sich einen Kino- beziehungsweise Spielcasinobesuch!

Der Bürgermeister Philipp Nickel empfing die Bürgermeisterin von Nideggen, Margit Göckemeyer, zum Gedankenaustausch. Und täglich berichtete die eigene Zeitung dank der guten Recherche der rasenden Reporter vom Geschehen in der Stadt, es gab viele gute Nachrichten, aber auch eine mysteriöse Schwarzgeld-Affäre; dem Betrüger war Polizeichef Gerrit Schneider auf der Spur.

„Ich finde, die Obstsäfte sind das Beste”, kommentiert Leonhard die Erzeugnisse aus der Obstbar. „Mir schmeckt die Pizza am besten”, berichtet kauend ein Kunde. „Die Filme im Kino waren echt klasse”, schwärmt ein anderer Besucher. Kein Wunder, dass viele Kinder von einer Woche in Mini-Schmidt nicht genug hatten, sie meldeten sich noch für die zweite Woche an. Im Nationalparkzentrum hatte eine Gruppe von Handwerkern Nistkästen für Fledermäuse angefertigt, diese wurden dann am Sonntag an Lutz Dahlbeck von der Biologischen Station des Kreises Düren überreicht. Der war erstaunt und höchst zufrieden und lobte die gute Arbeit.

Die Kästen sind aus Holz, der Einstieg hat eine raue Oberfläche und erleichtert der Fledermaus das Klettern, das Dach ist regendicht. „In so einem Nistkasten können mehrere Fledermausmütter ihre Wochenstube einrichten, für etwa 40 bis 50 Babys ist hier Platz”, erzählte der Biologe den stolzen Kindern.

Zwei Kästen werden am Schulgebäude angebracht, die anderen nahm Lutz Dahlbeck mit nach Nideggen-Brück.
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