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Neue Kita: CDU kritisiert Bürgermeister Eis

Von: heg
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Der geplante Bau einer Kita auf dem Grundstück des ehemaligen Bauhofs sorgt für Zoff. Foto: Giesen

Roetgen. Schweres Geschütz fuhr CDU-Ratsmitglied Wolfgang Schruff in der letzten Sitzung des Roetgener Gemeinderates am Dienstagabend im Zusammenhang mit der geplanten Kindertagesstätte der AWO auf.

Seiner Behauptung, der Boden am geplanten Standort auf dem Grundstück des ehemaligen Bauhofs an der Ecke Haupt-/Mittelstraße sei kontaminiert, widersprach Bürgermeister Manfred Eis ganz entschieden.

Außerdem monierte Schruff, dass der Verwaltungschef die Sache „im Alleingang” entschieden und sie noch vor den Wahlen in die Öffentlichkeit gebracht habe. Zum Zeitpunkt erklärte Eis, dass der Kreis Aachen händeringend bei der Gemeinde nach einem geeigneten Grundstück gefragt und der Termin die Zustimmung von Kreisdirektor Helmut Etschenberg (CDU) gefunden habe.

Im Übrigen verwies Eis darauf, dass Grundstücksangelegenheiten in die nichtöffentliche Sitzung gehörten. „Sie sind in die Öffentlichkeit gegangen”, konterte Schruff. Das Thema wurde nicht weiter diskutiert, über möglicherweise vorhandene Bodenproben wurde in der Sitzung nichts gesagt.

Bei einem als Bauhof genutzten Gelände bestehe natürlich immer ein „Altlasten-Verdacht”, erklärte Bürgermeister Manfred Eis am Mittwoch auf Anfrage. Ein 13-seitiges Gutachten aus dem Jahre 2006 bestätige diesen Verdacht jedoch nicht. Bei 20 Bohrungen in bis 1,5 Metern Tiefe sei zweimal ein Beimischung von Schwarzdecke, einmal eine geringfügige Beimischung von Asche festgestellt worden.

Besondere Sorgfalt

Bei einer beabsichtigten Nutzung als Kinderspielplatz werde lediglich eine Abdeckung - kein Aushub - mit unbelastetem Material empfohlen. „Selbstverständlich werden wir beim Bau einer Kindertagesstätte ganz besondere Sorgfalt walten lassen”, betonte der Verwaltungschef.
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