SIMMERATH - Naturpark Eifel: Endspurt im Wettbewerb um Fördergeld

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Naturpark Eifel: Endspurt im Wettbewerb um Fördergeld

Von: ho
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So sieht er aus, der Prototyp des neuen „Ruhe.Schatzes“ des Naturparks Nordeifel e.V.. Hergestellt wurde er vom Simmerather Metallbaubetrieb Poschen, deren Inhaber Susanne Stoffels und Peter Poschen, schon einmal Probesitzen. Wo das Objekt in Simmerath aufgestellt wird, steht noch nicht fest. Foto: K.-H. Hoffmann

SIMMERATH. Zu einem Meinungsaustausch und Arbeitstreffen zum Förderprojekt „Naturpark-Wettbewerb“ des nordrheinwestfälischen Umweltministeriums trafen sich auf Einladung des Vereins Naturpark Eifel aus Nettersheim die Vertreter der beteiligten elf Kommunen im Simmerather Rathaus.

Am Wettbewerb sind neben Simmerath zehn weitere Städte und Gemeinden von Kreuzau bis Blankenheim beteiligt, die sich nun im Rahmen einer Zwischenpräsentation austauschten.

Im Rahmen des Wettbewerbs haben die Naturparke die Möglichkeit, sich mit interessanten Projekten und stimmigen Konzepten um Fördermittel zu bewerben. Unter dem Motto „Heimat(er)leben“ lobt das NRW-Umweltministerium diesen Förderwettbewerb schon zum fünften Mal aus.

Die Fördermittel sind nicht unerheblich, da die Landesregierung in den Jahren 2019 bis 2021 wieder insgesamt 1 Million Euro zur Verfügung stellt. Auf den Naturpark Eifel entfallen davon 125.000 Euro. Eine interdisziplinär zusammengesetzte Jury begutachtet die eingereichten Wettbewerbsbeiträge und spricht Empfehlungen für zu fördernde Wettbewerbsbeiträge aus.

Der Verein Naturpark Eifel hat als Gewinnerprojekte die Maßnahmen „Baum.Schätze“, „Kommunale.Schätze“ und „Ruhe.Schätze“ mit dem Ziel umgesetzt, den schönsten Natur- und Baumschatz der jeweiligen Kommune touristisch in Wert zu setzen.

Reger Austausch

Zu diesen Projekten fand nun im Simmerather Rathaus ein reger Meinungsaustausch statt, wobei hervorgehoben wurde, dass die umfangreichen Recherchen zu den Naturhighlights nun weitgehend abgeschlossen seien.

Wie Projektmanager Sascha Schmitz vom Naturpark Nordeifel erläuterte, seien zwischenzeitlich auch die Rahmen für die entsprechenden Infotafeln geliefert. Die Präsentation der jeweiligen Projekte wird schließlich auch durch Broschüren erfolgen, so dass die Besucher bei den jeweiligen Naturobjekten neue und innovative Heimaterlebnisse realisieren können.

Im Anschluss des Meinungsaustausches im Simmerather Rathaus besuchten die Teilnehmer noch den Metallbaubetrieb Poschen. Hier stellten ihnen die Firmeninhaber Susanne Stoffels und Peter Poschen den Prototyp des neuen „Ruhe.Schatzes“ des Naturparks Eifel vor, den die Firma Poschen angefertigt hatte.

 

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