Höfen - Nationalparktor Höfen feiert sein zehnjähriges Bestehen

Nationalparktor Höfen feiert sein zehnjähriges Bestehen

Von: P. St.
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Der Natur ganz nahe: Die Gäste, die anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Nationalparktores nach Höfen gekommen waren, schauten sich nach der Feierstunde im faszinierenden Bauerngarten der Familie Ibba um. Foto: P. Stollenwerk
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In Höfde startete der Wildnis-Trail. Dieses nicht zu übersehende Emblem überreichte Michael Lammertz seitens des Nationalparks Eifel an Monschaus Bürgermeisterin Margarete Ritter (r.) und Nationalparkgastgeberin Sigrid Schmitz vom Bistro „Alte Molkerei“. Foto: P. Stollenwerk

Höfen. Vor zehn Jahren erstrahlte neuer Glanz an der Hauptstraße in Höfen. Im August 2007 wurde hier das Nationalparktor Höfen eröffnet – fünf Jahre nachdem in der benachbarten Vereinshalle bei der ersten öffentlichen Auftaktveranstaltung die bahnbrechende Idee des Nationalparks Eifel vorgestellt worden war. Einst florierte hier die Molkerei des Dorfes, dann wurde das Gebäude zur Fabrikhalle.

Später zog die „Krippana“ ein und schließlich eine Vertretung für Fenster und Türen.

Zehn Jahre später ist aus dem Glanzpunkt ein touristischer Juwel geworden, was am Freitag ein triftiger Grund war, das kleine Jubiläum zu feiern. Rund 100 Gäste hatten sich in Höfen eingefunden, die entspannt, erfreut und am Ende erheitert die Erfolgsgeschichte der Einrichtung noch einmal auf sich wirken ließen.

Monschaus Bürgermeisterin, Margareta Ritter, sprach von einem „guten Tag“, habe sich doch die damalige Investitionsentscheidung als richtig erwiesen. Der Nationalpark habe sich in Höfen als regionales Angebot etabliert, und die Einrichtung des Nationalparktores, nachhaltig eingefordert vom damaligen Ortsvorsteher Heinz Kerkmann, habe die weitere Entwicklung des Ortes begünstigt und „wichtige Impulse für Regionalentwicklung gesetzt“. Höfen und der städtische Bauhof hätten hier Großes geleistet. Fast 1,4 Millionen Euro seien bis 2009 in das Gebäude investiert worden. Ebenso richtig sei die Entscheidung gewesen, das Bistro „Alte Molkerei“ anzugliedern. Deren Inhaberin und Nationalpark-Gastgeberin Sigrid Schmitz habe das Projekt mutig und engagiert angepackt .

Schließlich sei der Standort des Nationalparktores auch durch die Tatsache begünstigt worden, dass die touristische Kooperation in der Gesamtregion Eifel schon auf einem guten Weg gewesen sei.

Das Nationalparktor Höfen als Startpunkt für den 85 Kilometer langen Wildnistrail rückte Michael Lammertz, der stellvertretende Leiter des Nationalparks Eifel, in den Mittelpunkt. Unter anderem hatte er ein überdimensionales Emblem aus Holz mitgebracht, das sogleich draußen an Ort und Stelle montiert wurde.

„Der Nationalpark Eifel wird jeden Tag ein Stückchen wilder“, meinte Lammertz, der voller Optimismus auf die weitere Entwicklung blickte. Im Nationalparktor Höfen hätten gleich drei starke Partner zusammengefunden: die Monschau-Touristik, die Nationalparkverwaltung und Nationalpark-Gastgeberin Sigrid Schmitz.

Bisher 332.000 Besucher

Die Themen für die Ausstellung im Nationalparktor Höfen seien vorgegeben gewesen: der Wandel des Waldes, die Wildnarzissentäler und das Wildtiermanagement. Als weiteres Alleinstellungsmerkmal sah Lammertz auch die zu 100 Prozent erreichte Barrierefreiheit. Das Nationalparktor trage zudem bei zur positiven Besucherlenkung. Die Wertschöpfung für den Tourismus sei ein willkommener Nebeneffekt, der der Akzeptanz des Nationalparks nicht abträglich sei.

Den Erfolg des Nationalparktores Höfen machte Lammertz auch an Zahlen fest. In den zehn Jahren seit der Eröffnung hätten 332.000 Personen die Einrichtung besucht. Am stärksten frequentiert sei das Tor im Monat April mit bis 6000 Besuchern.

Dann wurde es lustig im Filmraum des Nationalparktores, als Eifel-Kabarettist Hubert vom Venn seinen speziellen Blick auf die Region richtete und wortreich den Beweis dafür lieferte, dass die berühmte Schlacht im Teutoburger Wald eigentlich in der Eifel getobt habe und vielfach auch die Geschichte des römischen Reiches neu geschrieben werden müsse.

Den passenden Abschluss gab es dann auf dem traumhaften Anwesen der Familie Ibba, die den Gästen einen Einblick in ihren 6000 Quadratmeter großen Bauerngarten gewährte.

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