Simmerath - Nachwuchsbands beim Simmerather Song-Contest

Nachwuchsbands beim Simmerather Song-Contest

Von: ale
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Glückliche Gewinner: Gitarrist Kim Carlos Gaubies (links) und Sänger Kevin Bernardo staubten als Zwei-Mann-Projekt „Light´s Out“ das goldene Mikrofon ab. Foto: A. Lauscher

Simmerath. Den ersten Simmerather Music-Contest für Nachwuchsbands darf man wohl als rundum gelungene Sache bezeichnen: Am Kraremann-Karree zeigten vier junge Bands ihr Können, zahlreiche Zuschauer unterstützten sie mit Applaus. Am Ende holt die Eifeler Band „Basement“ den zweiten Platz. Die Sieger kommen aus Aachen.

Der Gewerbeverein Simmerath hatte sich entschlossen, im Rahmen des Kraremannstages in das Event zu investieren, und Lars Harmens zeichnete für die Organisation verantwortlich. Er konnte Antenne AC für die Moderation gewinnen, so war von Anfang an eine gewisse Professionalität zu spüren, die dem reibungslosen Ablauf und damit auch der ungezwungenen Atmosphäre zugutekam.

„Basement“ machte den Anfang. Die Jungs aus dem Raum Monschau hatten sich sehr auf ihren Auftritt in Simmerath gefreut. Für sie fühlte es sich ein bisschen wie ein Heimspiel an, und die Fans waren gleich auf ihrer Seite. Songs wie „Rolling in the Deep“ kamen ebenso gut an wie eigene Stücke mit Titeln wie „Couch Potato“, „Sorry, but that’s me“ und „Ich mach die Augen auf“.

Dann betraten „The Seed & The Crowbar“ die Bühne. Ihre energiegeladene Performance ging in die Beine, ihr Alternative Rock war voller Lebendigkeit und Überraschungen.

Nur zwei Leute, nur eine verstärkte Akustikgitarre und eine Gesangsstimme, das ist „Light’s Out“. Der Gitarrist Kim Carlos Gaubies holte Unglaubliches aus seinem Instrument heraus, und die Stimme von Kevin Bernardo ging mit ihrer Kraft und Intensität unter die Haut. Es gab starken Applaus.

Mit Funk und Ska enterten schließlich „The Jigs“ die Bühne. Ihr munterer Auftritt voller Lebensfreude und mit geballter Rhythmik ging voll ins Ohr. Die siebenköpfige Band sorgte für jede Menge Spaß, vier Bläser machten Furore und jagten einen starken Sound über den Platz. „Es darf getanzt werden“, forderte Daniel das Publikum auf. Aber offensichtlich hatten hierzu nur zwei ganz junge weibliche Fans Lust, die beiden Mädchen hüpften fröhlich und unermüdlich im Takt.

Die Jury kam zügig zu einem Ergebnis, gespannt erwartete man Lars Harmens‘ Kommentar. Der hatte zunächst ein dickes Lob für die Bands: „Wir sind sehr froh über die hohe Qualität, die hier geboten wurde, und über euer mustergültiges Verhalten. Ein Dank an alle, die mitgemacht haben, aber auch an die, die rundherum geholfen haben.“ Es sei ein sehr knappes Rennen gewesen, nur fünf Punkte trennten den Ersten vom Vierten.

Auf dem vierten Platz landete „The Seed & The Crowbar“, Dritter wurden „The Jigs“. „Basement“ freute sich über Platz 2, und das goldene Mikrofon erhielt „Light’s Out“. Die Beiden waren fast sprachlos vor Freude, schafften es aber doch, noch einmal „This Love“ von Maroon5 vorzutragen, vielleicht sogar noch eine Spur unbeschwerter und frischer als vorher.

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