Monschau - „Nachts im Museum“: Auch zu später Stunde bleibt es spannend

„Nachts im Museum“: Auch zu später Stunde bleibt es spannend

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Monschau. Nachts wird es im Museum nie langweilig. Das gilt zumindest für die Veranstaltung „Nachts im Museum“ in Monschau, die am Freitag, 20. Juni, stattfindet. Denn die Monschau-Touristik hat sich wieder einiges Neues einfallen lassen.

Damit lohnt sich auch der Besuch für die Zeitgenossen, die bereits in den vergangenen Jahren die nächtlichen Monschauer Museen erleben durften. Gleich fünf neue Angebote wird es in diesem Jahr geben.

Neu dabei sind das Estrade, das Café am Roten Haus, das Café Weekend, eine Ausstellung im Aukloster und das Erlebnismuseum Lernort Natur.

Basteln im Erlebnismuseum

Das Estrade zeigt ab 20 Uhr eine Ausstellung mit Bildern aus der exklusiven Sammlung der Niederländerin Maria Hazelzet, Kunstobjekte der Monschauer Künstler Hajo Peters und Peter Sußner sowie Kunst- und Lichtprojekte von Patricia Govers. Eine Wein- und Whiskeyprobe ist ebenfalls möglich. Im Café am Roten Haus kann man der Konditormeisterin über die Schulter schauen und natürlich auch die leckeren Produkte verköstigen. Im Café Weekend lassen sich die Kunstwerke von Karl von Monschau, Win Braun, Lothar Scheffler und Yvonne Kirch bestaunen, für die musikalische Begleitung sorgt Gerald David Jones.

Im Aukloster sind die Bilder der aus Indien stammenden Malerin Harpreet Sodhi zu sehen. Lyrische Gedichte dreier Monschauer Autoren beleuchten die Bilder jeweils aus eigener Sicht. Im Erlebnismuseum Lernort Natur dürfen die Gäste selbst aktiv werden. Anfassen, Mitmachen, Gestalten und Erleben ist durchaus gewünscht. Außerdem wird mit den Kindern gebastelt.

Das Druckereimuseum Weiss bietet den Besuchern die Möglichkeit, an historischen Druckmaschinen selbst eine persönliche Urkunde oder Visitenkarte anzufertigen. Die Historische Senfmühle ist mit Sicherheit das Schärfste, was Monschau zu bieten hat. Bei speziellen Vorführungen hat man die Möglichkeit, dem Senfmüller bei seiner Arbeit über die Schulter zu schauen. Dazu gibt es Musik und zahlreiche Leckereien, die verkostet werden können.

Im Roten Haus, dem Wahrzeichen der Stadt Monschau, gibt es offene Führungen, bei denen natürlich die freitragend eingebaute Eichenholztreppe mit ihren herrlichen Schnitzereien zu den Highlights zählt. Alte Brauereigerätschaften und vieles mehr gibt es im Brauereimuseum zu bestaunen. Dort finden regelmäßige Führungen statt, und in den gemütlichen Räumen kann man sich niederlassen, kulinarisch stärken und natürlich ein leckeres Bierchen trinken.

Shuttle-Service eingerichtet

Wie vor 50 Jahren gewebt wurde, zeigt unter anderem das Webereimuseum in Höfen bei Führungen jeweils zur vollen Stunde. Auch die Nachtwächter-Führungen um 20.30 und 22 Uhr werden wieder angeboten. Treffpunkt für den nächtlichen Rundgang durch die Monschauer Altstadt ist der Gerberplatz, schräg gegenüber der Monschau Touristik.

Da nicht alle Museen in der Monschauer Altstadt ansässig sind, wird für die lange Nacht der Museen wieder ein Shuttle-Service eingerichtet, der zwischen den Museen in der Zeit von 19 bis 1 Uhr permanent verkehrt. In allen Museen finden Führungen von 19 bis 23.30 Uhr statt. Karten können direkt bei der Monschau Touristik und im Nationalpark-Tor Höfen im Vorverkauf zum Preis von 11 Euro erworben werden. Kinder bis 12 Jahre haben freien Eintritt. Im Eintrittspreis sind der Shuttleservice und die Nachtwächterführung bereits enthalten. An der Abendkasse kostet das Ticket 12,50 Euro. Ab sofort gibt es das Kulturticket in den beiden Vorverkaufsstellen der Monschau-Touristik in der Tourist-Information in der Altstadt und im Nationalpark-Tor in Höfen oder über das Servicetelefon Telefon 02472/80480. Weitere Infos zu „Nachts im Museum“ gibt es bei der Monschau-Touristik, Stadtstraße 16, Monschau, Telefon 02472/80480, www.monschau.de, touristik@monschau.de, Öffnungszeiten: täglich 10-17 Uhr.

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