Simmerath - Nach Kritik: Makel am Kreisverkehr sind behoben

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Nach Kritik: Makel am Kreisverkehr sind behoben

Von: P. St.
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Etwas schmal geraten war der B
Etwas schmal geraten war der Bürgersteig an der Simmerather Humboldstraße durch die Straßenlaterne. Gestern wurde der Mast am neuen Kreisverkehr bereits versetzt. Foto: P. Stollenwerk

Simmerath. An der Kreuzung Humboldtstraße/In den Bremen im Gewerbegebiet Simmerath hat sich viel getan: Hier sind in den zurückliegenden Wochen nicht nur neue Geschäfte entstanden, auch die Verkehrsführung ist geändert worden.

Statt einer unübersichtlichen Kreuzung mit teils langen Wartezeiten, soll nun ein kleiner Kreisverkehr den Verkehrsteilnehmern das Leben erleichtern.

Doch diese Absicht ist zunächst angekommen: „Wer hier geht, riskiert sein Leben”, hat ein empörter Bürger aus Simmerath auf eine Tafel geschrieben, und damit öffentlich ausgesprochen, was viele Menschen dachten, als sie den neuen Kreisverkehrsplatz im Gewerbegebiet nach seiner weitgehenden Fertigstellung betrachteten.

Dass die vorhandenen Platzverhältnisse für die Anlegung eines Kreisverkehrs nicht gerade üppig sind, war allgemein bekannt, dass aber deswegen gleich der ohnehin schmale Gehweg an einer Stelle durch die Postierung einer Straßenlaterne, für Kinderwagen und Rollstuhlfahrer fast unpassierbar gemacht worden ist, sorgte für ungläubiges Staunen bei manchem Passanten.

Ein guter halber Meter Platz blieb nur noch an dieser Stelle auf dem Bürgersteig - ein echter und nicht ungefährlicher Engpass an der viel befahrenen Einmündung der Humboldstraße.

Doch so war das alles gar nicht gemeint, konnte Roger Nießen, Beigeordneter der Gemeinde Simmerath, am Mittwoch schon wieder die Gemüter beruhigen.

Am Nachmittag war war die Straßenlaterne an die Seite gesetzt worden, so dass der Gehweg nun auch hier 90 Zentimeter breit ist. Der erboste Bürger kann seine Mahnung wieder einziehen.

Diese Maßnahme sei von Anfang geplant gewesen und keine Folge der Kritik, betont Roger Nießen, aber um die Baustelle möglichst schnell wieder freigeben zukönnen, habe man das Provisorium kurzfristig in Kauf genommen.

Die Bürgersteig-Breite von 90 Zentimetern ist auch aus der Sicht des Beigeordneten nicht optimal, aber zur Erweiterung der Verkehrsfläche hätte die Gemeinde noch mehr Grunderwerb tätigen müssen, was sich aber als schwierig herausgestellt habe. Außerdem sei die jetzt umgesetzte Planung seinerzeit in der Bürgerinformation so vorgestellt worden.

Die jetzige Gehwegbreite hält Nießen aber angesichts der Tatsache, dass dieser Bereich von Fußgängern nicht so „extrem stark” frequentiert werde, für durchaus angemessen.

Auch wenn die Asphaltierungsarbeiten nun erfolgt sind, ist die Baumaßnahme noch nicht ganz zum Abschluss gekommen. Der neue Kreisverkehr, der so gestaltet ist, dass er von Schwerlastfahrzeugen komplett überquert werden kann, erhält noch eine gesonderte Beleuchtung.

Zur weiteren Sicherheit für die Fußgänger werden dann auch noch Zebrastreifen angelegt.
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