Nach halber Strecke auf Siegkurs: Bernd Smolka gewinnt Halbmarathon

Von: M. S.
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Karl-Heinz Plum aus Roetgen, Volkslaufwart des Kreises (links) war erster Gratulant der drei Erstplatzierten des Eicherscheider Halbmarathons. Sieger wurde Bernd Smolka (Startnummer 1212) vor Erik Vliegen und Jochen Kuck (rechts). Foto: Manfred Schmitz
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Auf ein hoch motiviertes Team freiwilliger Helferinnen, wie diese freundlichen „Damen vom Grill“, ist in Eicherscheid Verlass. Und das nicht nur zur Sportwoche. Foto: Manfred Schmitz

Eicherscheid. Einen Dreifachtriumph gab es für Eifeler Ausdauer–Athleten in Eicherscheid: Die Entscheidung des 12. Halbmarathons beim ausrichtenden SV Germania Eicherscheid, in Verbindung mit dem bereits 36. Volkslauf ausgetragen, machten Nord– und Südeifel vergangenen Sonntag unter sich aus.

In der phantastischen Zeit von 1:20:19,1 Stunden gewann Bernd Smolka. Der Bergsteiner ist seit Jahren ein Ass in der Leichtathletik- Riege des SV Bergwacht Rohren. Er hat die anspruchsvolle Laufstrecke rund um das Bundesgolddorf schätzungsweise schon mehrmals unter die Sohlen genommen: „Einmal wurde ich bislang Vierter.“ Diesmal landete der 40 -Jährige einen rasanten Start-Ziel-Sieg.

Schon als das 101-köpfige Starterfeld, darunter 25 Frauen, nach Bewältigung der Halbdistanz von zehn Kilometern die Platzanlage Bachstraße umrundete, lag Smolka quasi uneinholbar vorn. Der souveräne Spezialist für die Halbkönigsdistanz machte erst im April positiv auf sich aufmerksam, als er in der Klassezeit von 2:44 Stunden den Düsseldorf-Marathon bewältigte: „Davon zehre ich noch heute.“

Auch 50 Helfer am Start

Erik Vliegen vom SCI Manderfeld/Südeifel (Jahrgang 1978) wurde mit bald dreieinhalb Minuten Abstand Zweiter. Über eine weitere Minute dahinter lag Jochen Kuck von der LG Mützenich.

Bei den Frauen entschied Petra Bleimann vom LAC Mausbach in der Zeit von 1:39:2,5 Stunden das Rennen für sich. Rund drei Minuten später lief Katja Backhaus aus Herzogenrath über die Ziellinie des Germania – Ovals. Dritte wurde Sabine Jacobs, zuverlässige Eicherscheider Lokalmatadorin.

Zum reibungslosen Ablauf des sportlichen Großevents stand dem Germania-Vorsitzenden Günter Scheidt ein erfahrenes, 50-köpfiges Helferteam zur Streckensicherung zur Verfügung.

In insgesamt acht Altersklassen und über unterschiedliche Entfernungen – vom 350-Meter Kinderlauf Jungen und Mädchen bis zu maximal gut 20 Kilometer im Hauptlauf - gingen insgesamt 316 Läufer an den Start.

Zudem machten sich 22 Wanderer auf Schusters Rappen auf die malerische Piste.

Hatte es vormittags noch wahre Bindfäden geregnet, klarte es buchstäblich beim ersten Pistolenknall von Rennstarter Bernd Schütt auf, und die Sonne lachte für Aktive und ihre Zuschauer. Bernd Goffart vertrat den Schirmherrn der Wettkämpfe, Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns.

Jüngste Teilnehmerin war die dreijährige Sarah Kunze, älteste Seniorin Maria Bertram (67). Mike Nordmann (5) war der jüngste männliche Wettbewerber im Pulk, Josef Krammer (85) der betagteste.

Den 1800-Meter-Lauf beendete Patrick Jakobs vom TV Konzen in der vorbildlichen Zeit von 6 Minuten 35 Sekunden, knapp eine Minute eher als Konkurrent Jens Mertens (TV Höfen).

Den Siegeslorbeer über 5000 Meter heftete sich Michelle Jansen (LG Mützenich, 21:50 Minuten) an, zwölf Sekunden dahinter Maike Greuel (Komet Steckenborn).

Bei den männlichen Teilnehmern gab es ein „Eifeler Triple“: Markus Breuer (Rohren, 17:41 Minuten ), Stefan Winter (Komet Steckenborn) und der Lammersdorfer Dennis Theißen lagen im Finish an der Spitze.

Die Zehn-Kilometer-Kategorie bewältigten Gaby Andres (38:58 Minuten) und die Zweite Barbara Hillebrand (vier Minuten später, beide Skikeller Kaulard) souverän. In dieser Disziplin hatte Stephan Schwall (AC Eifel) bei den Männern in der Zeit von 32:54 Minuten mehr als eine Laufschuhspitze vor Markus Werker (TV Konzen) und Marco Michaeli (AC Eifel).

Fußball-Dorfmeisterschaft

Mit der traditionellen sportlich- humoristischen Fußball-Dorfmeisterschaft fand das zweite Sportwochenende der Eicherscheider Germanen Freitag Abend seine Fortsetzung. In diesem Turnier maßen sieben Teams ihre Kräfte in Treffen auf zwei Rasenplätzen. „Es gab sportlich ansprechende, stets faire Spiele“, beobachtete Moderator Georg Schmidt. Sieger in diesem Turnier, dessen Spaßfaktor höher zu bewerten war als sportlicher Ehrgeiz um Punkte und Tore, wurde die Vertretung von Dohnschet. Sie besiegte im Finale das Aufgebot vom Knipp. Dritter wurde die Breite Straße.

Der Sonntag stand im Zeichen fröhlicher Begegnung der Germania – Familie auf der Platzanlage Bachstraße. Der Tag begann mit einem Gottesdienst in der Germania – Ecke. Die Organisatorinnen Erika Schmitz und Claudia Schwan registrierten zu diesem heiteren Miteinander allein mehr als 80 Voranmeldungen.

Mit einem bunten und unterhaltsamen Familiennachmittag für Jung und Alt fand die zweite Eescher Sportwochenhälfte ihren krönenden Abschluss.

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