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Mutter sagt im Missbrauchsprozess aus

Von: wos
Letzte Aktualisierung:

Aachen/Monschau. Im Strafverfahren wegen sexuellen Missbrauchs und Vergewaltigung gegen den Monschauer Kommunalpolitiker Paul H. (50) hat die getrennt lebende Ehefrau zum zweiten Mal vor dem Aachener Landgericht ausgesagt.

Die 37-jährige Mutter des mutmaßlichen Opfers, der heute 18-jährigen Stieftochter des ehemaligen Monschauer FDP-Bürgermeisterkandidaten, musste sich einer harten Befragung durch den Anwalt von H., den Eschweiler Verteidiger Norbert Hack, stellen.

Die Sitzung wurde häufig unterbrochen, weil die Mutter in Tränen ausbrach. Vor allem zog Hack in Zweifel, dass der drei Jahre jüngere Bruder gegenüber dem Mädchen von dem Angeklagten benachteiligt worden sei. Der Anwalt fragte detailliert ab, welche Spielsachen der Junge im Vergleich zu seiner Schwester bekommen habe.

Die Mutter hatte angegeben, ihre Tochter sei seit längerem mit teurer Kleidung und anderen Aufmerksamkeiten vom Stiefvater überhäuft worden. Sie selbst und der Junge seien dagegen vernachlässigt worden. Sie war Mitte der 90er Jahre mit den kleinen Kindern aus Polen zu ihm gezogen. Ihre Tochter habe nichts gedurft, vor allem habe ihr Mann keinen normalen Kontakt zu Jungen zugelassen.

Nach der Vernehmung der Mutter begann die nicht-öffentliche Aussage des mutmaßlichen Opfers. Sie dauerte bis zum Abend und wird am Mittwoch fortgesetzt - wieder unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

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