Musik in Monschaus evangelischer Mitte

Von: mon
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Die Verantwortlichen der Musikvereinigung Montjoie wollen in diesem Jahr bei 34. Musikwoche musikalisch einige neue Akzente setzen. Foto: Vera Monterey

Monschau. Viel vor hat die Musikvereinigung Montjoie in diesem Jahr: Am vergangenen Freitag fand die jährliche Mitgliederversammlung der Musikvereinigung von 1926 im Schulungsraum der Freiwilligen Feuerwehr in Monschau statt.

Der Verein mit 22 aktiven, rund 60 passiven und fünf Ehrenmitgliedern zog damit die Bilanz des vergangenen Jahres und bot Einblick in die laufende musikalische Arbeit und in die geplanten Veranstaltungen.

Nach einer herzlichen Begrüßung durch den ersten Vorsitzenden Hilmar Weber ging man gleich zur Tagesordnung über, zu den Berichten zum Jahr 2013, in dem die Musikvereinigung „häufig im Einsatz“ war, so Weber.

Einen detaillierten Bericht gab der zweite Vorsitzende und Schriftführer Manfred Brandenburg ab. Neben den regelmäßigen Proben, die jeweils am Montag im Proberaum in der Hauptschule Auf der Haag stattfinden, veranstaltete der Verein regelmäßig Konzerte, wie zum Beispiel bei der Musikwoche Monschau, begleitete Prozessionen, wie am Palmsonntag oder Fronleichnam und sorgte für Stimmung bei der Karnevalssitzung und vieles mehr. Großer Dank kam hierzu vom Ortsvorsteher Georg Kaulen für die Unterstützung der „vaterstädtischen Feste“.

Der Kassenbericht von 2013, erstellt vom Kassenwart Peter Kaulard ergab ein eher negatives Bild. „Damit sind keine Rücklagen mehr vorhanden“, so Kaulard. Die anfallenden Nebenkostenrechnungen, insbesondere Heizkosten des Proberaums und die hohen Ausgaben der Musikwoche Monschau, hätten dieses Minus auf dem Sparkonto verursacht. Ohne den Kalenderverkauf sei „die Deckung der Kosten kaum möglich“.

„Eine Förderung für kulturtreibende Vereine von der Stadt Monschau ist nicht möglich“, teilte Hilmar Weber mit. So wird man daran arbeiten müssen, mehr bezahlte Auftritte unter Dach und Fach zu bringen und insbesondere bei der kommenden Musikwoche zu versuchen, mehr Einnahmen zu erwirtschaften. Aus den Mitgliederreihen kam der Vorschlag, zum Beispiel die Getränkepreise zu erhöhen, um einen weiteren Beitrag aus den eigenen Reihen zu leisten.

Die Kassenprüfung, erstellt von Peter van Endert und Dirk Kaulard ergab eine „hervorragende Kassenprüfung“. Dirigent Jeff Krings kritisierte die unregelmäßige Teilnahme der Musiker am Probeabend. Dennoch sei das „Niveau jedes Jahr gestiegen“.

Vierter Punkt der Tagesordnung war die Planung der kommenden 34. Musikwoche Monschau. Die Musikhalle sei ein „schöner Ort“ gewesen, so Weber, doch habe das Event für Außenstehende gewirkt, „wie eine geschlossene Veranstaltung“. Damit habe, auch verursacht durch den versteckten Eingang das „Laufpublikum gefehlt“.

Das soll in diesem Jahr anders werden. Dann wird die Mitte Monschaus musikalisch. Veranstaltungsort wird die Rurbrücke und der Platz vor der evangelischen Kirche sein. Ein Tieflader von der Firma Hermanns & Kreutz aus Kalterherberg wird als Bühne dienen.

Am Donnerstag, 8. Mai, werden unter dem Titel „Hitparade, Dieter Thomas Heck“ Schlager aus den 70er und 80er Jahren geboten in Unterstützung mit der Spielgemeinschaft des Frauen- und Müttervereins. Am Freitag spielt die Bigband „Melano“ aus Steckenborn. Am darauffolgenden Tag wird die 14-köpfige Gruppe „Vennomenal“ mit Blasmusik, vornehmlich Trompete, Saxofon und Posaune, begleitet mit Keyboard und Synthesizer für Stimmung sorgen. Am Sonntag wird die Musikwoche mit Dixieland der Gruppe „Poissansnez“ zu Ende gehen.

Am 19. Mai sollen die Mitgliederehrungen im Proberaum stattfinden, wo der Ortsvorsteher selbstverständlich dabei sein wird. Und um nur noch ein weiteres Event zu nennen: Die Teilnahme am Städteregionsfest in Konzen, an dem viele Musikvereine der Region teilhaben, ist auch für die Musikvereinigung Montjoie fest eingeplant.

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