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Museumsgelände war noch nie so schmuck wie im Moment

Von: ho
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Das Vorstandsduo des Heimatvereins, Gerd Schruff und Georg Skropke, freut sich mit dem Lammersdorfer Urgestein Ludwig Förster auf das anstehende Holloween-Fest. Foto: Hoffmann

Lammersdorf. Ob der legendäre Jack Oldfield am 26. Oktober auch am Bauernmuseum erscheint, ist laut Georg Schruff und Gerd Skropke vom Verein für Heimatgeschichte und Dorfkultur mit Blick auf das dort dann ab 17 Uhr stattfindende Halloween-Event ungewiss.

„Vielleicht erleben wir aber auch“, malte Gerd Skropke gespensterhaft aus, „wie der bei einsetzender Dunkelheit mit einem beleuchteten Kürbis über Bahnhofstraße oder die Vennbahn schwebt“.

Gruselig, spannend und unterhaltend soll es auf jeden beim Halloween-Fest an diesem Tag am und im Museum zugehen, wozu Georg Schruff anmerkt: „Mit Kürbis schnitzen, einer Gespensterrallye auf dem Museumsgelände und einer Gruselgeschichtenlesung haben wir für die Kleinen ein spannendes Programm zusammengestellt“. Für die Erwachsenen gibt es Essen und Trinken, unterhaltsame Gespräche und Informationen zu den vielfältigen Aktionen des Heimatvereins. Im Anschluss an Halloween feiert man dann mit den Anwesenden den Saisonabschluss, da das Bauernmuseum vom 1. November bis 31. März nächsten Jahres traditionsgemäß seine Pforten schließt.

Die zurückliegende Museumssaison wird von den Verantwortlichen des Heimatvereins als zufriedenstellend bezeichnet. Hierzu besteht allein im Hinblick auf das auf Vordermann gebrachte Außengelände auch aller Grund. Noch nie präsentierte sich das „Rundherum“ ums Museum in solch gepflegter Form. Der schmucke neue Holzzaun rund um das Gelände und die gepflegten Gartenanlagen haben bei allen Besuchern Eindruck gemacht. Hierfür kommt laut Gerd Skropke dem Team der „Gartentanten“ unter Leitung von Christel Hosse ein großes Lob zu. Zudem hat man sich von der pflegerischen Gestaltung her auch zur Vennbahnseite entsprechend in Szene gesetzt.

Keine Sägekettenübung

In Verbindung mit dem touristischen Anlaufpunkt des Lammersdorfer Bahnhofsgeländes ist ein fast perfektes Aushängeschild entstanden. Zudem ist in den Sommermonaten Dank Gerd Skropke ein moderner Küchenraum entstanden, der sich nicht nur bei Festen als nützlich erweisen sollte. Durch den hinter dem Museum vorbeilaufenden Vennbahn-Radweg hat das Bauernmuseum zudem vor allem an Wochenenden einen erhöhten Zulauf erhalten, wozu Georg Schruff mit einem Augenzwinkern feststellt: „Wir geben unser Bestes, nur auf das Wetter haben wir keinen Einfluss.“

Die Anbindung des Bauernmuseum an die auf belgischem Hoheitsgebiet verlaufende Vennbahntrasse bringt aufgrund der nationalen Zuständigkeiten mitunter aber auch Schwierigkeiten mit sich. In dem Zusammenhang weist Schruff auf den großen Baum auf dem Gelände hin, der vor einigen Monaten vom Blitz getroffen wurde und nun als „Totholz“ bei starkem Wand bedenklich hin- und herächzt. Die Lammersdorfer Feuerwehr sei zwar bereit gewesen, die Gefahrenquelle im Rahmen einer sogenannten Sägekettenübung zu entfernen, jedoch erfolgte von belgischer Seite keine Reaktion. Somit ist vorerst weiterhin die Gefahr gegeben, dass der Baum über kurz oder lang auf die Vennbahn kippt.

Im nächsten Jahr stehen dann nach dem Winterschlaf weitere Arbeiten am Bauernmuseum an. Die Remise vor dem Haus wird auf Vordermann gebracht werden und dann soll es auch endlich dem Holzwurm, der das Dachgebälk des Museums befallen hat, an den Kragen gehen. Die kostenaufwendige Maßnahme konnte in diesem Jahr nicht mehr in Angriff genommen werden, da die entsprechenden Zuschuss-Kassen auf Landesebene bereits leer waren.

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