Mützenich siegt im Dorfwettbewerb

Von: Nina Krüsmann
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Daumen hoch: Die Delegation aus Mützenich um Ortsvorsteherin Jacqueline Huppertz (2. von links) nahm die Glückwünsche von Städteregionsrat Helmut Etschenberg (links) und Sparkassenchef Hubert Herpers (rechts) gerne entgegen. Mit dem Sieg hat sich das Dorf jetzt auch für den Landeswettbewerb qualifiziert. Foto: N. Krüsmann
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Höfen konnte wieder mit seinen beeindruckenden Hecken punkten und landete diesmal auf dem zweiten Platz. Foto: Archiv/Stollenwerk

Nordeifel. Gehofft hatte Jacqueline Huppertz auf den Sieg, aber damit gerechnet hatte Mützenichs Ortsvorsteherin sicher nicht: Unter 24 Teilnehmern im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ machte das Dorf im Südbereich der Städteregion Aachen jetzt mit insgesamt 574 von maximal 600 Punkten das Rennen.

Bei der Abschlussveranstaltung mit Bekanntgabe der Sieger im Haus der Städteregion in Aachen war großer Bahnhof angesagt. Und Organisatorin und Moderatorin Ruth Röhlen machte es durchaus spannend: Erst nach rund anderthalb Stunden durften die Mützenicher, gemeinsam mit den Siegern im Norden der Region aus Linden-Neusen (Würselen), aufs Treppchen.

Den glücklichen Siegern überreichten Städteregionsrat Helmut Etschenberg und Sparkassen-Chef Hubert Herpers nicht nur eine Urkunde, sondern auch einen Scheck in Höhe von 1500 Euro. „Darüber freuen wir uns sehr und wir können die Prämie gut für unsere weitere Arbeit gebrauchen. Zwar sind wir selbstbewusst in den Wettbewerb gegangen, sind uns bewusst, dass in unserem Dorf gut funktionierende Strukturen sind, aber das war wirklich eine Überraschung“, freute sich Jacqueline Huppertz. Mit dem Sieg hat sich das Dorf gleichzeitig für den Wettbewerb auf Landesebene im nächsten Jahr qualifiziert. Der Sonderpreis „Landwirtschaft“ geht ebenfalls nach Mützenich. Damit wird die vorbildliche Arbeit in diesem Bereich belohnt. Der Preis könnte nun zum Beispiel der Gestaltung eines großen Hof-Festes dienen.

Höfen, laut Ruth Röhlen bekannt für seine wunderschönen Hecken und die große Dorfgemeinschaft, belegt Platz zwei und erhielt neben der Prämie in Höhe von 1250 Euro auch noch einen Sonderpreis für hervorragende „Generationsübergreifende Gestaltung“ im Dorf. Städteregionsrat Helmut Etschenberg, selbst wohnhaft im nordwestlichen Teil von Monschau in Konzen, freute sich mit den Sieger und stellte fest, wie schön das Leben auf dem Dorf sei: „Ich fühle mich auf dem Land sehr wohl, man kennt sich, nimmt am Leben der Gemeinschaft teil, hat eine große Vielfalt an Vereinsaktivitäten, setzt sich gemeinsam zum Beispiel für Kindergärten, Schulen und Kirche ein.“ Nicht zuletzt die Nähe zur Natur und die fröhlichen Feste hätten ihren besonderen Reiz. „Und was wir mit dem Wettbewerb bezwecken möchten ist, dass die Dörfer selbstbewusst agieren und sich ihrer Qualitäten bewusst sind. Der Sieg gibt hierbei einen großen Motivationsschub“, betonte Etschenberg. Gänsehautmomente, klirrende Gläser beim anschließenden Sektempfang und auch ein paar fröhlich-feuchte Augen gaben ihm recht.

Im Südkreis der Städteregion teilen sich Kalterherberg und Vicht den dritten Platz. Einruhr erreicht den vierten Platz, den fünften Platz belegt Breinig. Imgenbroich kommt auf den sechsten Rang vor Rohren auf dem siebten. Rurberg und Steckenborn landen auf dem achten Platz. „Mit diesem Platz haben wir uns gegenüber den Vorjahren richtig verbessern können“, schreibt Ortsvorsteher Sander Lutterbach im sozialen Netzwerk Facebook. Den Bewohnern spricht er einen herzlichen Dank „für so viel Engagement in unserem schönen Rurberg am Rursee“ aus. „Es ist die beste Werbung für unser Dorf.“ Woffelsbach, Dedenborn und Hammer folgen auf den Plätzen neun, zehn und elf.

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