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Mühe der Sternsinger in Konzen hat sich gelohnt

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Sie strahlen Freude aus: Die Konzener Sternsinger des Jahres 2017 brachten den Menschen Segen und sammelten einiges Geld, mit dem anderen Kindern geholfen werden kann. Sie selbst bekamen immerhin auch einige Süßigkeiten ab.

Konzen. In der Konzener Pfarrkirche St. Peter und Pankratius sind in der Vennkrippe die heiligen drei Könige angekommen mit Geschenken für das Jesuskind in den Händen. Doch am eiskalten Samstagmorgen hatten sich auch noch weitere Könige eingefunden.

43 Konzener Mädchen und Jungen - von kleinen Vierjährigen bis zu großen 14-Jährigen - sind in königlichen Gewändern und mit Kronen oder Turbanen in der Kirche angekommen, meistens von ihren Eltern begleitet. 13 Gruppen sind eingeteilt worden, jeweils von einem verantwortlichen Betreuer begleitet.

Viele von diesen sind Jugendliche, die selbst einmal Sternsinger waren, andere Gruppen begleiten Eltern. In den ihnen zugeteilten Straßen verkünden sie die Weihnachtsbotschaft, singen ihr Lied, schreiben den Segensgruß an die Tür und bitten um eine Spende. Natürlich nehmen sie auch gerne die geschenkten Süßigkeiten an.

Kakaostationen

Die Aufgabe, notleidenden Kindern in aller Welt zu helfen, wurde den Kindern im kurzen Aussendungsgottesdienst nahe gebracht, ehe Kronen, Sterne und Kreide gesegnet wurden. „Segen bringen – Segen sein“ ist das Motto der Dreikönigsaktion.

Sie zogen los auf vereisten Straßen und in beißender Kälte. Die Sternsinger waren tapfer. In der „Kakaostation“ konnten sie sich aufwärmen und ausruhen. In Konzen gab es in jedem Bezirk eine Adresse, wo ein warmes Getränk und eine Kleinigkeit zum Essen für die Sternsinger bereit stand. Gerne nahmen diese Familien Anteil an der Aktion - und so mancher freute sich schon auf den „königlichen Besuch“.

Nach einigen Stunden kehrten die einzelnen Gruppen zurück. Einige brachen noch ein zweites Mal auf, jetzt mit einem Auto, um auch die Außenbezirke des Dorfes zu besuchen.

Am Sonntagmorgen nahmen die Sternsinger an der feierlichen Dankmesse teil. Viele Kinder gestalteten den Gottesdienst mit.

Als das Sammelergebnis der diesjährigen Dreikönigsaktion von 3670 Euro verkündet wurde, waren die kleinen Könige zu Recht froh und stolz. Für alle Beteiligten hat sich damit jede Mühe gelohnt.

Das gesammelte Geld wird an das Kindermissionswerk in Aachen geschickt. Von dort wird es weitergeleitet, ein Teil für Kinder in Tansania in Afrika, wo Bruder Theo Call aus Konzen arbeitet, und ein anderer Teil für Kinder im Waisenhaus des Konzener Partnerbistums Irinjalakuda in Indien.

Von dort aus nimmt auch Francis Chirayath, der fast 30 Jahre lang als Konzener Pastor die Aktion begleitet hatte, immer noch Anteil am Sternsingen und der Zuwendung für das Waisenhaus in seiner Heimat.

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