Mozart-Nacht mit Eva Lind: Herbert Feuerstein moderiert

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Einen Ohrenschmaus  verspreche
Einen Ohrenschmaus versprechen die Veranstalter bei der Mozart-Nacht mit Eva Lind (Bild) und anderen Interpreten bei der Monschau-Klassik. Foto: P. Stollenwerk

Monschau. So richtig sommerlich war es nicht zu Beginn der Festspiele auf der Monschauer Burg. Ausgesprochen beschwingt verspricht das zweite Wochenende der „Monschau Klassik” zu werden, so dass es den Klassik-Fans schnell warm ums Herz wird. Und Petrus scheint es in den nächsten Tagen mit den Freunden der Open-Air-Events gut zu meinen.

Den Auftakt machte dabei eine Inszenierung des Erfolgsmusicals „My Fair Lady” in der Regie von Lajos Wenzel (Bericht folgt). Die Kölner Symphoniker wurden hierbei von Inga Hilsberg geleitet. Die Produktion hat indes einen Schönheitsfehler: Sie war am Freitag bereits ausverkauft. Es gibt aber einen weiteren Aufführungstermin: Sonntag, 14. August, 16 Uhr auf der Monschauer Burg.

Weit bessere Chancen für Klassikfans gibt es indes bei der Mozart-Nacht mit Star-Sopranistin Eva Lind genau 24 Stunden später. Die Künstlerin offeriert ihrem Publikum zusammen mit ihren Kollegen André Schuen und Martin Shalitha, unterstützt von der Russischen Kammerphilharmonie St. Petersburg unter Maestro Juri Gilbo, einen bunten Strauß beliebter Melodien wie „Zauberflöte”, „Don Giovanni” und „Le Nozze di Figaro”.

Und im Übrigen gibt es noch einen Grund, sich diese Revue zu gönnen: Der Conferencier heißt Herbert Feuerstein und sorgt nicht nur für subtile Komik, sondern auch für profunde Sachkenntnis. Denn schließlich hat der kleine große Mann in Salzburg Musik studiert - am (nomen est omen) Mozarteum.

Freunden der Operette winkt eine große Stunde, am Sonntag, 7. August, 16 Uhr, wenn „Die lustige Witwe” von Franz Lehár auf der Monschauer Burg Einzug hält. Wiederum hat Maestra Inga Hilsberg die musikalische Leitung der Kölner Symphoniker inne. Die Handlung des von Regisseurin Ela Baumann inszenierten Werkes strahlt dabei eine bezwingende Überzeitlichkeit aus: Melancholie, die Lust am Feiern und die Sehnsucht, dass da noch etwas mehr sein könnte (zum Beispiel ein Happy End) - das alles ist den Menschen noch immer nicht verloren gegangen. Der diskrete Charme der Jahrhundertwende ist Lehárs Schöpfung dabei ebenfalls noch nicht verloren gegangen.

Für weitere Info und Bestellen von Eintrittskarten, stehen die Mitarbeiterinnen der Hotline unter 02472/804828 bereit.
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