Monschau/Aachen - Monschaus Stromkonzession an die Stawag

Monschaus Stromkonzession an die Stawag

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Der Streit um die Vergabe der
Der Streit um die Vergabe der Stromkonzession ist beigelegt: Die Stawag ist der neue Vertragspartner. Foto: imago/Jochen Tack

Monschau/Aachen. Ein zähes Verfahren ist am Freitag zu Ende gegangen: Die Stadt Monschau vergibt die Konzession ihres Stromnetzes an die Stadtwerke Aachen Aktiengesellschaft (Stawag).

Bürgermeisterin Margareta Ritter und Stawag-Vorstand Asmuth unterschrieben jetzt den entsprechenden Konzessionsvertrag bis Ende 2032. Dies teilte die Stadt am Freitag mit.

Der Rat der Stadt Monschau hatte nach einem Ausschreibungsverfahren in seiner Sitzung am 25. September mehrheitlich beschlossen, mit der Stawag einen Stromkonzessionsvertrag für die Zeit vom 1. Januar 2013 bis zum 31. Dezember 2032 abzuschließen. Die Stawag konnte sich mit ihrem Netzbetriebskonzept gegen mehrere Bewerber durchsetzen.

Beworben hatte sich auch die RWE, die das Stromnetz in Monschau bislang betreibt.

Nachdem sich die Stadt Monschau jedoch für die Stawag als neuen Stromnetzbetreiber entschieden hatte, hatte RWE als unterlegener Bieter zunächst die Unterzeichnung des Konzessionsvertrages durch eine einstweilige Verfügung des Landgerichts Köln verhindert.

Das Gericht, so heißt es weiter in der Mitteilung der Bürgermeisterin, „hat die einstweilige Verfügung jedoch inzwischen aufgehoben und festgestellt, dass das Verfahren der Stadt Monschau korrekt durchgeführt worden ist”. Der Unterzeichnung des Konzessionsvertrages mit der Stawag habe somit nun nichts mehr im Wege gestanden.

Bürgermeisterin Margareta Ritter und Stawag-Vorstand Peter Asmuth unterzeichneten den neuen Stromkonzessionsvertrag am Freitag.

Ritter begründet die Entscheidung zugunsten der Stawag damit, dass diese die Auswahlkriterien „in höchstem Maße” erfülle: Die Stadt Monschau benötige eine möglichst sichere sowie preisgünstige und verbraucherfreundliche Versorgung mit Elektrizität. Diese könne die Stawag mit ihrem Know-how und ihrer langen Erfahrung sicherstellen. Besonders wichtig sei der Eifelgemeinde zudem, dass der Netzbetrieb und damit die Stromversorgung effizient und umweltverträglich sei.
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