Monschaus „Lebende Krippe” zieht in den Felsenkeller um

Von: ess
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Monschau. Das Thema ist für die Jahreszeit eher ungewöhnlich, denn kaum sind die letzten Schokohasen aus dem bunten Stanniolpapier gepellt, da wird schon wieder über Weihnachten gesprochen. Für die Weihnachtsmarktplaner der Mon-Touristik ist das völlig normal, wie Anja Sauren betont.

Doch auch für den Krippenverein Höfen drängt die Zeit, denn in diesem Jahr soll die „Lebende Krippe” nach einjähriger Abstinenz quasi wiederbelebt werden. Nicht wie vormals auf der Burg, sondern im überdachten Innenhof der Felsenkeller-Brauerei.

Harald Rader und Christoph Dosquet, Vorsitzender und Vize des Krippenvereins, haben mit Ralf Kaulen und Marcel Marbaise, seit 1. April Pächter der Felsenkeller-Brauerei, bereits das Prozedere verabredet. Wie in den Jahren zuvor, wird an den Adventswochenenden, samstags und sonntags jeweils um 15 und 17 Uhr, die Bibelversion der Geburt Christi nachgespielt.

Eintritt, so der Vorstand des Krippenvereins, wolle man auch künftig nicht verlangen, doch nehme man Spenden gerne entgegen, um die nicht gerade geringen Kosten dieser vorweihnachtlichen Attraktion zu decken, sei es Ausgaben für die Kostüme oder das Futter für die Tiere und, und, und. Die Felsenkeller-Brauerei stellt den Spielort kostenlos zur Verfügung.

Neue Besuchergruppen

Weil der überdacht und auch für Rollstuhlfahrer zugänglich ist, gehen die Verantwortlichen des Krippenvereins davon aus, dass in diesem Jahr neue Besuchergruppen angesprochen werden, nämlich Behinderte und ältere Menschen, die für den steilen Aufstieg zur Burg nicht mehr hinreichend gut zu Fuß sind. Bis zu 120 Besucher pro Vorstellung werden im überdachten Innenhof Platz finden, so die Schätzungen.

Und sollte der Andrang unerwartet groß sein, dann wollen die Krippenspieler flexibel reagieren und die eine oder andere Aufführung einschieben. „Wir sind froh, dass es weitergeht”, erklärte Anja Sauren von der Mon-Touristik erfreut, die den Akteuren bereits Unterstützung zusichern konnte. In welcher Form, muss noch verhandelt werden.

In jedem Fall aber sollen „um den Weihnachtsmarkt herum” begleitend zum Krippenspiel sehenswerte Hauskrippen ausgestellt werden, in leerstehenden Häusern oder in den Schaufenstern der Geschäfte. Außerdem soll mit der RVE über die Einrichtung einer Haltestelle für Shuttlebusse vor der Brauerei verhandelt werden.

Passend zum Neustart gibt es einen neuen Leitenden Krippenbauer: Georg Kaulen, Vater des Felsenkeller-Pächters. Auch das Team, das in der Vergangenheit auf der Burg bei Wind und Wetter stets zur Stelle war, soll mit einem Dach über dem Kopf weitermachen. „Weitere freiwillige Helfer”, so Harald Rader, „sind aber jederzeit willkommen.”
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