Monschauer Straße ist bald kein Nadelöhr mehr

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Ausbaubedarf: Zahlreiche Bürger haben die Staus auf der Monschauer Straße bemängelt - jetzt wurden Pläne zur Verbreiterung vorgestellt. Foto: Michael Jaspers

Aachen. Die Monschauer Straße wird nach Plänen des Landesbetriebs Straßen Nordrhein-Westfalen zwischen Autobahnanschlussstelle Lichtenbusch und Relais Königsberg mehrstreifig ausgebaut.

Zwischen Autobahn und Pascalstraße sollen künftig vier Fahrstreifen zur Verfügung stehen, im übrigen Abschnitt drei. Zusätzlich soll die Schleidener Straße zwischen zwischen Relais Königsberg und Gut Kalkhäuschen vierspurig ausgebaut werden.

Hintergrund sind die prognostizierten Verkehrsbelastungen, die von 14.000 bis 24.000 Fahrzeuge im Jahr 2005 auf 19.000 bis 29.000 Fahrzeuge im Jahr 2025 steigen werden.

Die Monschauer Straße ist von Kalkhäuschen bis zur Autobahn zur Bundesstraße (B 258) umgestuft worden - anstelle der Schleidener und Trierer Straße (bis zur Autobahnauffahrt Aachen-Brand). Im Mobilitätsausschuss wurden die Pläne am Donnerstag vorgestellt und diskutiert.

Das Planfeststellungsverfahren befindet sich derzeit noch in einem frühen Stadium, die Stadt Aachen wird als „Träger öffentlicher Belange” zu einem späteren Zeitpunkt eine Stellungnahme abgeben. Der Baubeginn ist für frühestens das Jahr 2014 vorgesehen.

Die Notwendigkeit eine Verbesserung der Verkehrssituation wird von der Stadt Aachen insbesondere zwischen Pascalstraße und Autobahnauffahrt begrüßt. Der Landesbetrieb hat zugesagt, in der Zwischenzeit bis zum Baubeginn eine Änderung der Fahrbahnmarkierung im Kreuzungsbereich Pascalstraße vorzunehmen.

Bürger hatten sich im Online-Forum auf http://www.aachen.de/forum über lange Staus auf der Linksabbiegespur von der Monschauer Straße in die Pascalstraße beklagt und eine Verlängerung des Fahrstreifens vorgeschlagen.

Die Verwaltung hat diese Anregungen der Bürger in Gesprächen mit dem Landesbetrieb weitergereicht, der eine Änderung der Markierung für dieses Frühjahr in Aussicht stellte.
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