Monschauer Bürgermeisterin ins Amt eingeführt

Von: P. St.
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Jetzt auch ganz offiziell neue Bürgermeisterin: Die Altersvorsitzende des Monschauer Stadtrates, Marga Hartleb (li.), nahm gestern Abend die Vereidigung und Amtseinführung von Margareta Ritter vor, der ersten Bürgermeisterin in der Geschichte der Stadt. Foto: P. Stollenwerk

Monschau. Auf mehrfache Weise war es ein ganz besonderer Moment, als am Montagabend im Rahmen der konstituierenden Sitzung des neuen Monschauer Stadtrates, Margareta Ritter, bei der Kommunalwahl am 30. August vom Bürger gewählt, in ihr Amt als Bürgermeisterin eingeführt und vereidigt wurde.

Die 47-Jährige, die seit dem 1. April 2008 das Amt der Beigeordneten in der Stadtverwaltung bekleidet und seit 26 Jahren im öffentlichen Dienst beschäftigt ist, ist für die Dauer von sechs Jahren als Bürgermeisterin gewählt worden. Erstmals in der Geschichte der Stadt Monschau, und auch in der Städteregion, steht damit eine Frau an der Spitze der Stadt.

Etwa 20 Zuhörer, darunter auch Alt-Bürgermeister Theo Steinröx sowie zahlreiche Mitarbeiter der Verwaltung, waren Zeugen der kurzen Zeremonie.

Laut Gemeindeordnung ist es die Aufgabe des Altersvorsitzenden, die Vereidigung vorzunehmen. Diese Rolle fiel Altstadt-Vertreterin Marga Hartleb zu, für die es „einmalig und eine große Ehre” war, dass „für einen Moment zwei Frauen an der Spitze der Stadt stehen.”

In ihrer Rede zum Amtsantritt betonte Margareta Ritter, dass sie „mit Demut vor der Aufgabe stehe.” Sie wolle fortsetzen, „was Theo Steinröx erfolgreich für diese Stadt getan hat.” Dazu gehöre ein unbürokratischer Kontakt mit Bürgern und Unternehmern, engagiertes Eintreten für die weitere Entwicklung der Stadt und der Ausbau der Partnerschaft mit den Nachbarkommunen. Der am Beginn der Entwicklung stehenden Städteregion möchte sie ihre eigene Handschrift geben.

Wesentliche städtische Aufgaben der Zukunft seien der Schulentwicklungsplan und die Optimierung der Verkehrsanbindung nach Aachen.

Dem Stadtrat mit seinen fünf Fraktionen und 10 neuen Volksvertretern bot Margareta Ritter „eine vertrauensvolle Zusammenarbeit über die Parteigrenzen hinweg” an. „Es gibt viel zu tun, packen”, lautete ihr Appell, ehe ab heute dann wieder das Tagesgeschäft einkehrt.
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