Monschauer Altstadt: Wieviel Barrierefreiheit ist möglich?

Von: ag
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Das Straßenpflaster in der Altstadt Monschau ist Teil des historischen Stadtbildes, kann aber für mobiltätseingeschränkte Menschen auch zum Stolperstein werden. Foto: Archiv/P. Stollenwerk

Monschau. Kulturelle, soziale und öffentliche Einrichtungen, aber auch Handel und Gastronomie, sollen für mobilitätseingeschränkte Bürger und Besucher in der Monschauer Altstadt besser erreichbar werden. Das Thema Barrierefreiheit in der Altstadt wurde jetzt in der jüngsten Sitzung des Wirtschaftsausschusses der Stadt Monschau thematisiert.

Ziel sei eine Verbesserung der bestehenden Situation, „auch wenn eine vollständige Barrierefreiheit aufgrund der Topografie und der dichten Baustruktur nicht herstellbar sein wird“, hatte die Verwaltung in der Sitzungsvorlage erklärt.

Eines der elementaren Probleme der Altstadt sei das Natursteinpflaster, das aufgrund seiner Materialität, Oberflächenstruktur und Verlegungsart vielerorts das Gehen erschwere. „Für mobiltitätseingeschränkte Personen, insbesondere Rollstuhl- und Rollatorfahrer, oder auch Eltern mit Kinderwagen stellt das Pflaster eine besondere Herausforderung dar“, heißt es von Seiten der Verwaltung.

Derzeit führe die Stadt Monschau Gespräche mit einer Firma, die Natursteinpflaster in mehreren Verfahrensschritten so bearbeiten kann, dass die Oberfläche im vorhandenen Bestand und Material geebnet und ein angenehmes Gehen ermöglicht wird. Im Herbst solle voraussichtlich im Umfeld des Marktplatzes eine Probefläche entstehen, die als Grundlage für die weitere Diskussion um die barrierearme Gestaltung der Altstadt dienen solle, schreibt die Verwaltung.

Parallel würden weitere Schritte vorbereitet, etwa die Vermessung des öffentlichen Raumes, so dass nach einer Entscheidung die konkrete Bearbeitung anhand von fundierten Planungsgrundlagen erfolgen könne.

Für dieses Projekt seien erste Planungskosten in Höhe von 25 000 Euro bei der Bezirksregierung Köln beantragt und bereits bewilligt worden, teilte die Verwaltung mit. Nach Erstellung der Planung soll im kommenden Jahr ein Förderantrag für die Umsetzung gestellt werden.

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