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Monschau wird mit 38.000 Euro gefördert

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Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (l.) überreichte in Berlin den Förderbescheid an Monschaus Bürgermeisterin Margareta Ritter (2.vl.). Mit dabei waren Hannah Nolde (2.v.r.,) und der Bundestagsabgeordnete des Kreises Aachen, Helmut Brand.

Nordeifel. Gute Nachricht für die Bürger in Monschau, die auf schnelleres Internet hoffen: Die Stadt erhält 38.000 Euro zur Förderung für Beratungsleistungen zum Ausbau einer flächendeckenden Breitbandversorgung bis 2018 in der Region.

Den entsprechenden Förderbescheid überreichte Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt Bürgermeisterin Margareta Ritter (CDU) am Montag in Berlin.

„Die Stadt Monschau beabsichtigt, einen Planungsauftrag zu erteilen, um Versorgungslücken im Stadtgebiet im Zuge des Glasfaserbreitbandausbau zu spezifizieren“, hieß es danach in einer Mitteilung von Bürgermeisterin Margareta Ritter. Außerdem heißt es seitens der Stadt, dass „ebenso auch Investitionsbedarfe für Glasfaser bis in die Privathaushalte“ ermittelt werden sollen.

Helmut Brand, CDU-Bundestagsabgeordneter des Wahlkreises Aachen, war ebenfalls bei der Übergabe und sagte: „Ich freue mich sehr für alle in Monschau, die bisher noch über keinen schnellen Internetzugang verfügen.“ Mit dem Förderbescheid sei ein wichtiger Schritt gemacht, um die letzten „weißen Flecken“ zu tilgen. Brand wolle sich „gemeinsam mit den Verantwortlichen vor Ort vehement dafür einsetzen“, dass der jetzigen Förderung weitere Bundesmittel für den Breitbandausbau in Monschau folgen.

Norbert Spinrath, SPD-Bundestagsabgeordneter aus dem Kreis Heinsberg und zuständiger Betreuungsabgeordneter für den Wahlkreis Aachen II, zeigte sich ebenso erfreut. „Schnelles Internet für alle sichert Teilhabemöglichkeiten sowie wirtschaftliche Chancen und ist uns deshalb ein zentrales Anliegen in der SPD-Bundestagsfraktion“, sagte er

Im Koalitionsvertrag streben Union und SPD eine Breitband-Grundversorgung mit Geschwindigkeiten von mindestens 50Mbit/s bis 2018 in ganz Deutschland an. Bis Ende 2014 liegt die diesbezügliche Versorgungsquote bei knapp unter 65 Prozent.

Noch würden überproportional hohe Ausbaukosten eine flächendeckende Versorgung mit Hochgeschwindigkeitsnetzen in weniger dicht besiedelten Gebieten behindern. Deshalb soll das Ende 2015 durch den Bund aufgelegte Breitbandförderprogramm dem Ausbau nun einen zusätzlichen Schub versetzen. Damit insbesondere die Landkreise und Kommunen mit unterversorgten Gebieten schnell förderfähige Projekte entwickeln können, fördert der Bund auch Beraterleistungen, die die Planung und Durchführung solcher Vorhaben und damit die Beantragung entsprechender Fördermittel erleichtern.

„Als Koalition haben wir die ersten zwei Jahre der Legislaturperiode genutzt, um Weichen für die ambitionierten Breitbandziele bis 2018 zu stellen. Mit der Versteigerung von Funkfrequenzen für den Mobilfunk und Festlegung strenger Ausbauauflagen sind wir europaweit führend. Jetzt kommt es darauf an, die Förderung des Bundes zügig und unbürokratisch umzusetzen und schnell Investitionen in der Fläche zu stimulieren“, sagte Spinrath weiter.

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