Monschau - Monschau wiegt ab Mai den Rest-Müll

Monschau wiegt ab Mai den Rest-Müll

Von: ag
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Die Stadt Monschau führt neue Tonnen für den Rest-Müll ein.

Monschau. Bald wissen die Bürger der Stadt Monschau aufs Kilo genau, wieviel Restmüll in ihrem eigenen Haushalt produziert wird. Der Restmüll wird in der Stadt Monschau ab 1. Mai gewogen.

Abgerechnet wird dann nicht mehr wie bisher nach dem Volumen der Tonne, sondern nach dem Gewicht des Mülls.

Die Stadt Monschau möchte so „Anreize zur Abfallvermeidung und Abfallverwertung” schaffen.

Der Gebührenzahler sei nun dazu angehalten, dass Gewicht des Restmülls gering zu halten, in dem er beispielsweise schwergewichtige Abfälle wie Altpapier, Altglas und Bioabfälle der Wiederverwertung zuführt.

Es kommt in Zukunft also nicht mehr auf die Größe der Tonne an, sondern auf das Gewicht, das sich in ihr befindet. Das Ganze soll sich für die Bürger auszahlen.

„Die Monschauer Bürger werden ab dem kommenden Jahr deutlich weniger Müllgebühren bezahlen”, hatte Monschaus Beigeordnete Margareta Ritter im November prognostiziert, nachdem im Rat die Entscheidung für das neue System gefallen war.

Für das neue so genannte „Identifikations- und Wiegesystem” ist ein neuer grauer Abfallbehälter nötig, der mit einem Chip ausgerüstet ist.

Der Chip ermöglicht dann anhand einer Identifikationsnummer eine eindeutige Zuordnung der Tonne zum Grundstück bzw. zum Gebührenzahler.

Das heißt, dass die bisherigen 35- und 50-Liter-Tonnen voraussichtlich bis Ende März 2009 durch neue 60-Liter-Gefäße mit Chip ersetzt werden. Die alten Gefäße werden nach der letzten Abfuhr im März abgeholt, sobald die neuen Behälter komplett ausgeliefert worden sind.

Ab 1. April werden dann die neuen Gefäße geleert. Dabei ist zu beachten, dass im April noch nicht nach Gewicht abgerechnet wird.

Ab Mai wird dann nach Gewicht abgerechnet, gleichzeitig erhalten die Bürger einen neuen Gebührenbescheid. Für die Bereitstellung der neuen Tonne wird eine Grundgebühr und eine Vorausleistung für die Gewichtsgebühr erhoben. Am Ende des Jahres soll dann eine „Spitzabrechnung” erfolgen.

Mit dem neuen System werden nur noch Behälter geleert, die angemeldet und mit einem Chip ausgestattet sind. Während des Schüttvorganges am Müllfahrzeug wird der Chip dann gelesen und mittels der Identifikationsnummer dem jeweiligen Besitzer zugeordnet. Außerdem wird die Tonne bei jeder Schüttung im vollen und leeren Zustand gewogen - die Differenz wird gespeichert.

Außer der Art der Gebührenerhebung ändert sich in der Stadt Monschau aber zunächst nichts beim Müll. Die Abfuhrtermine (14-tägig) bleiben bestehen und können dem Abfallkalender entnommen werden.

Im März 2009 werden in allen Stadtteilen der Stadt Monschau Informationsveranstaltungen stattfinden.

Für alle Detailfragen und zur Abstimmung eventueller Unklarheiten bezüglich des Behälter-Austausches oder des Identifikations- und Wiegesystems stehen die Mitarbeiter des Ordnungsamtes der Stadt Monschau, Frau Schmitz 02472/81-222 und Herr Klein 02472/81-226 oder des Steueramtes, Frau Bollmus 02472/81-231 sowie die Mitarbeiter der Firma Förster Umweltdienste 02472/3637 zur Verfügung.
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