Monschau Klassik 2013: Walsken spannt den Schirm auf

Von: ag
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Eintrag in das Goldene Buch der Stadt Monschau: Regierungspräsidentin Gisela Walsken (2. von links) ist die Schirmherrin der Monschau Klassik 2013. In Monschau wurde sie von Georg Kaulen, Margareta Ritter, Alexander Lenders, Helmut Lanio, Helmut Etschenberg und Dorit Schlieper (von links) empfangen. Foto: A. Gabbert

Monschau. Zweimal hat Regierungspräsidentin Gisela Walsken bislang die Monschauer Burg besucht. Das erste Mal als Kind und das zweite Mal als angehende Lehrerin für Geografie. In diesem Sommer sollen weitere Besuche hinzukommen, schließlich hat die Regierungspräsidentin die Schirmherrschaft über die Monschau Klassik 2013 übernommen.

Am Mittwoch war sie nach Monschau gekommen, wo sie im Tapetenzimmer des Hauses Troistorf von Bürgermeisterin Margareta Ritter und Dorit Schlieper, Vorsitzende des Klassik-Fördervereins und Geschäftsführerin der Festival GmbH empfangen wurde. Auch Städteregionsrat Helmut Etschenberg, Monschaus Ortsvorsteher Georg Kaulen, Alexander Lenders als Geschäftsführer des Weiss-Verlages und Helmut Lanio als Geschäftsführer der Festival GmbH ließen es sich nicht nehmen, bei dem Empfang dabei zu sein.

Affinität zu Musicals

Schlieper nutzte die Gelegenheit das Programm der Festspiele noch mal vorzustellen. Zu Walsken gewandt sagte sie: „Ich hoffe, dass sie den Schirm über die Veranstaltung halten, und dass es trocken bleibt.“ Die Regierungspräsidentin nahm den Ball auf: „Ich gebe mein Bestes und wenn es zu wild wird, spenden wir von der Landesregierung Regenschirme.“ Die Kinderoper, die Schlieper ihr besonders an Herz gelegt hatte, interessiere sie im Programm der Festspiele am meisten, erklärte Walsken. Aus ihrer Affinität zu Musicals machte sie keinen Hehl und auch die Richard Wagner Gala könne für sie interessant sein, sagte Walsken.

Man habe sich für Gisela Walsken als Schirmherrin entschieden, um ihr auf diese Weise Danke zu sagen, erklärte Ritter. Durch die Annahme der Schirmherrschaft fühle man sich in Monschau geehrt. Walsken habe sich „unglaublich konstruktiv“ für die Belange der Stadt Monschau und der gesamten Region eingesetzt. Als Beispiele nannte Ritter u.a. die Gründung des Schulzweckverbandes und die Erstellung des Haushaltssanierungsplans für die Stadt Monschau.

Walsken erwiderte das Lob und zeigte sich „positiv betroffen“. Zu Beginn ihrer Amtszeit habe sie sich vorgenommen, besonders auch den ländlichen Raum ins Auge zu fassen. Sie lobte die gute Zusammenarbeit. Hier fühle sie sich immer sehr wohl. Wichtig sei aber auch, nicht nur die schönen Seiten zu sehen, sondern auch die Finanz- und Strukturprobleme dieser Region.

Umso mehr beeindrucke sie der Mut, in der Eifel etwas bewegen zu wollen. In diesem Zusammenhang stellte sie auch das „unglaubliche Engagement“ der Organisatoren der Festspiele heraus. Im Gegensatz zu anderen Region gehe man in der Eifel die Dinge anders an und sei bemüht, auch in schwierigen Situationen gemeinsam einen Weg zu finden. Das sei auch das Credo ihres Hauses, sagte Walsken. Anschließend trug sich die Regierungspräsidentin in das Goldene Buch der Stadt Monschau ein.

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