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Monschau akzeptiert auch zwei Schulstandorte

Von: ess
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Monschau. „Das Separieren von Kindern im 5. und 6. Schuljahr ist pädagogisch nicht sinnvoll”, erklärte Monschaus Bürgermeisterin Margareta Ritter am Dienstagabend im Haupt- und Finanzausschuss der Stadt.

Die Gemeinde Simmerath habe sich in dieser Frage noch nicht positioniert, und es stehe noch nicht fest, ob die Nachbargemeinde bei der Gemeinschaftsschule auf dem Modell der zwei Standorte beharre.

In der bisherigen Diskussion der Standortfrage habe sich, so eine Vorlage der Stadtverwaltung, herauskristallisiert, das mehrheitlich ein Standort favorisiert werde. Als weitere Möglichkeit sei ein zweigeteilter Standort mit den Klassen 5 und 6 in Simmerath sowie 7 bis 10 in Monschau diskutiert worden. Erkennbar nicht gewünscht sei ein Standort mit einer Beschulung ausschließlich Simmerather Kinder in den Klassen 5 und 6.

Nach Info-Abenden für die Eltern solle schließlich der Elternwille abgefragt werden. Sollte diese Abfrage ergeben, dass es Wille der Eltern sei, in Simmerath einen Standort zu behalten, dann, so Bürgermeisterin Margareta Ritter, müsse die Stadt Monschau bereit sein, diesem Elternwillen zu folgen. Die Verwaltungschefin: „Sollte Simmerath sich nach der Elternbefragung so positionieren, dass die Klassen 5 und 6 in Simmerath und der Klassen 7 bis 10 in Monschau beschult werden, dann sollten wir das machen.”

Ausschließlich versöhnliche Töne waren im Rathaus zu hören. CDU-Fraktionsvorsitzender Micha Kreitz: „Die CDU Monschau hat die Hand ausgestreckt. Jetzt sollten wir den Weg gemeinsam zu Ende gehen.” Brigitte Olschewski, stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende: „Das Konzept verträgt eigentlich keine zwei Standorte. Aber die SPD ist mit Bauchschmerzen bereit, sich auf die beiden Schulstandorte einzulassen.” Werner Krickel, Fraktionssprecher der Grünen: „Wenn jemand vor einem Jahr gesagt hätte, dass die betroffenen Schulen ein solch hervorragendes Konzept erstellen würden, hätte man ihn einen Fantasten genannt.”

Mehrheit müsse Mehrheit sein, forderte der Grüne. Sobald die Auswertung der Elternbefragung vorliege und die Stimmen addiert seien, müsse jede Kommune bereit sein, das Votum zu akzeptieren. Krickel: „Wir müssen für die Eltern Sicherheit schaffen.”
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