Monschau - „Mobile Access”: Das Handy wird zum Stadtführer

„Mobile Access”: Das Handy wird zum Stadtführer

Von: hes
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Beim Besuch von Andreas Krautscheid, NRW-Minister für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien (Mitte), durfte die Eintragung ins Goldene Buch der Stadt Monschau im Beisein von Bürgermeister Theo Steinröx und der Beigeordneten Margareta Ritter nicht fehlen. Foto: Heiner Schepp

Monschau. Gemütlich schlendert der Besucher durch die Monschauer Altstadt. Sein Handy führt ihn vorbei an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Als er den Marktplatz erreicht, erfährt er mit einem Tastendruck, dass in fünf Minuten das „Bähnchen” zur nächsten Tour startet und in einer halben Stunde die nächste Stadtführung beginnt.

Unser Gast aber ist hungrig und fragt lieber erst einmal via Handy nach, was heute im Restaurant an der Stadtstraße auf der Tageskarte steht. Eine Zukunftsvision? „Nein!” sagen die Macher des Projekts „Mobile ACcess”, das am Dienstagmorgen im Druckereimuseum Weiss im Beisein aller Partner und vieler Interessenten vorgestellt wurde.

Den offiziellen Startschuss für das ehrgeizige Projekt im Bereich modernster Informationstechnik gab Andreas Krautscheid, NRW-Minister für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien. Ihm galt der besondere Gruß von Georg Weiss, Leiter der Unternehmensgruppe Weiss, die an diesem Tag nicht nur Gastgeber war, sondern mit ihrer Weiss Intermediagroup auch Projektpartner ist.

Margareta Ritter als Beigeordnete der gleichfalls beteiligten Stadt Monschau hieß die weiteren Gäste willkommen, darunter neben den Projektpartnern auch den Landtagsabgeordneten Axel Wirtz und Kreisdirektor Helmut Etschenberg sowie namhafte Vertreter der RWTH Aachen.

Die technische Hochschule, so die Projektbeschreibung, entwickelte in Zusammenarbeit mit sieben Partnern aus Industrie und Kommunen ein ganzheitliches Netzzugangskonzept, basierend auf bestehender privater, öffentlicher und kommerzieller Infrastruktur.

Die eingangs geschilderte touristische Nutzung ist nur ein Beispiel, in welchen Bereichen ein schneller, mobiler Internetzugang genutzt werden kann - für die beteiligte Stadt Monschau aber ein Hauptbeweggrund, in das Projekt miteinzusteigen.

„Die touristischen Möglichkeiten sind von großem Interesse für uns”, so Margareta Ritter, die sich „stolz und geehrt” fühlt, dass Monschau mit Zukunftspartnern aus Wirtschaft und Wissenschaft diesen Schritt in die digitale Zukunft gehen dürfe. „Damit werden wir Monschau auch für jüngere Zielgruppen erschließen und interessanter machen können”, zeigte Ritter sich überzeugt.
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