Mit vollem Rucksack auf Picknick-Tour

Von: P. St.
Letzte Aktualisierung:
Eine neue Genießer-Variante n
Eine neue Genießer-Variante naht: Bei den Rursee-Picknick-Touren erhalten die Teilnehmer einen mit Eifeler Spezialitäten gefüllten Rucksack mit auf den Weg.

Simmerath. Wandern und Genießen spielen in der touristischen Vermarktung eine große Rolle. Wie sehr die Gäste dieses Angebot in der Nordeifel schätzen, zeigt unter anderem der anhaltende Erfolg der Pauschalangebote „Wanderbares Menu” und „Rurtal Schlemmer Tour.”

Jetzt soll mit mit dem Projekt „Rursee-Pickniktouren” eine dritte Genießer-Variante ins Angebot genommen werden. Auch die Vermarktung dieses Angebotes soll von der Rursee-Touristik übernommen werden.

Der Simmerather Strukturausschuss beschloss jetzt, einen entsprechenden Antrag zur Strukturförderung bei der Städteregion Aachen zustellen.

In Zusammenarbeit mit der lokalen Gastronomie soll das Picknik-Angebot aufgebaut werden. Es sieht vor, dass Besucher in den teilnehmenden Gastronomiebetrieben einen mit regionalen Spezialitäten gefüllten Rucksack bestellen und auf ihre Wanderung mitnehmen können. Ergänzend dazu gibt es eine Karte mit Picknik-Plätzen. Im Rucksack befinden sich auch umweltfreundliche Tragebeutel, die sich zum Abtransport des entstehenden Mülls eignen.

Gesamtkosten 12 000 Euro

Für die Erstausstattung des neuen Angebotes hat die Gemeinde Simmerath Gesamtkosten von 12 000 Euro errechnet (4900 Euro für die Karten, 2500 Euro für je 20 Rucksäcke und 20 Decken, 2300 Euro für 20 000 Beutel aus Maisstärke, 2000 Euro für Online-Marketing und 300 Euro für die Markierung).

Im Rahmen der Tousrismus- und Strukturförderung würde die Städteregion 50 Prozent der Kosten (6000 Euro) übernehmen. Bei einem weiteren zu wartenden Zuschuss durch die Leader-Region Eifel verbliebe bei der Gemeinde Simmerath lediglich ein Eigenanteil von 3000 Euro.

Vor diesem Hintergrund warb Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns um Unterstützung für das Projekt. Außerdem sah er in der Förderung ein kleines Entgegenkommen der Gemeinde gegenüber den Betrieben, die durch die Fremdenverkehrsabgabe die touristische Entwicklung in der Gemeinde Simmerath ebenfalls unterstützen.

Stephan Weber (UWG) bezeichnete das Projekt nur dann als zielführend, wenn es auch von der Gastronomie übernommen werde, während sich für Siegfried Peeters (SPD) der Sinn des Gemeindezuschusses nicht erschloss.

Hermann-Josef Bongard (FPP) meinte, dass es vor allem darum gehe, die Gastronomie bei der Erstausstattung für die Picknicktouren zu unterstützen.
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