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Mit ganzer Kraft für die Musikvereinigung

Von: jb
Letzte Aktualisierung:
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Im Mittelpunkt steht bei ihnen die Musik: (v.l.) Manfred Brandenburg, Karl Görgen, Benjamin Dick, Bernd Weber und Peter Kaulard wurden von der Musikvereinigung Monschau geehrt. Foto: Julia Bäumler

Monschau. „Wir haben – und das kann ich sagen – unsere ganze Kraft für die Musikvereinigung eingesetzt“, das kann Manfred Brandenburg gerührt und auch mit Stolz festhalten. Seit seinem 15. Lebensjahr ist Manfred Brandenburg in der Musikvereinigung Monschau e.V. ein treues Mitglied.

Zunächst spielte er die zweite Trompetenstimme, dann die erste Flügelhornstimme. Zudem übernahm er einige Jahre die Aufgaben des Geschäftsführers im Vorstand. Mittlerweile kann Manfred Brandenburg schon auf eine 60-jährige Mitgliedschaft zurückblicken.

Genauso geht es auch Karl Görgen, der ebenfalls 1954 der Musikvereinigung beitrat. Besonders in Erinnerung geblieben ist wohl sein beeindruckender Blumenschmuck der Bühne in der Musikwoche auf dem Monschauer Marktplatz.

Beide wurden jetzt von der Bundesvereinigung deutscher Musikverbände für ihre 60-jährige Mitgliedschaft geehrt. Die Urkunden und Nadeln verliehen Bürgermeisterin Margareta Ritter und Städteregionsrat Helmut Etschenberg.

Für 30-jährige Treue wurden Peter Kaulard, Pascal Sommer und Geschäftsführer Bernd Weber eine Urkunde vom Volksmusikverband NRW ausgestellt. Die Feierlichkeiten der Ehrungen wurden von den Musikern der Musikvereinigung musikalisch untermalt.

Das treueste Vereinsmitglied gehört seit nun mehr 63 Jahren der Musikvereinigung an. Raimund Müller spielte über 50 Jahre lang das Flügelhorn. Er war es auch, der 1980 die Idee zur Monschauer Musikwoche hatte, die sich noch bis heute erhalten hat.

Einem sehr jungen Mitglied im Verein – mit gerade mal 13 Jahren – kam an diesem Abend auch schon eine Ehrung zu Teil. Benjamin Dick wurde zwar noch nicht für seine Mitgliedschaft geehrt, dafür aber für seine besonderen Verdienste. Er nahm an einem Solistenwettbewerb in den Niederlanden teil. Dort übersprang er aufgrund des Schwierigkeitsgrades seines Stückes eine Altersstufe und konnte trotzdem noch 80 von 100 Punkten holen. Damit machte „Benni“ den ersten Platz.

Hilmar Weber, der Vorsitzende des Vereins, dankte an dieser Stelle besonders Bennis Eltern, die seine Ausbildung ermöglichen, sowie seinem Ausbilder Jeff Krings.

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