Mit dem Roetgener Eifelverein nach Brügge

Von: heg
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Eine Station auf dem Stadtrundgang in Brügge war das St.-Jans-Hospital. Wo im Mittelalter Pilger Unterkunft fanden und Kranke gepflegt wurden, warten heute mehrere Museen auf kunst- und geschichtsinteressierte Besucher. Foto: H. Giesen

Roetgen. Neben den „normalen“ Kurz- und Tageswanderungen enthält der Wanderplan der Eifelvereins-Ortsgruppe Roetgen in jedem Jahr auch einige besondere Höhepunkte.

Den Auftakt machte Anfang Mai ein Wanderwochenende in Blankenheim, wie immer von Elfriede und Hubert Baumsteiger perfekt organisiert. Die 39 Teilnehmer folgten dabei unter anderem in zwei Etappen dem Tiergartentunnel-Wanderweg. Anfang Juli waren die Senioren zu einer Bustour zur Landesgartenschau in Zülpich eingeladen. Zum Programm gehörte nicht nur ein Spaziergang durch den Seepark, bei dem die beiden Führer den 49 Wanderfreunden viel Interessantes über die Geschichte Zülpichs und das Konzept der Gartenschau zu berichten wussten, sondern zum Abschluss auch Kaffee und Kuchen im Zelt-Restaurant Seepark.

Rundgang und Bootsfahrt

Die traditionelle Jahresfahrt mit der belgischen Eisenbahn führte jetzt 40 Teilnehmer in die flandrische Stadt Brügge. Die zahlreichen Sehenswürdigkeiten im historischen Stadtzentrum, das vollständig zum Weltkulturerbe zählt, wurden zunächst in zwei Gruppen auf einem circa zweistündigen, geführten Stadtrundgang besichtigt. Anschließend blieb noch genügend Zeit für eigene Unternehmungen, beispielsweise zum Ersteigen der 366 Stufen des mittelalterlichen Belfrieds oder für eine Bootsfahrt durch die „Reien“, wie die Grachten in Brügge heißen.

Bei mildem Spätsommerwetter konnte man sich aber auch nur gemütlich in einem der zahlreichen Straßencafés an den malerischen Plätzen ausruhen oder im Biergarten der letzten Stadtbrauerei Brügges das hier seit 1546 gebraute „Brugse Zot“ kosten.

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