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Mit alten Militärfahrzeugen dem Krieg auf der Spur

Von: ho
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Der Grillplatz am Kopperweg war Treffpunkt der Arbeitsgemeinschaft für historische Militärfahrzeuge Hürtgenwald. H. Jürgen Siebertz, Arndt Schiffler und Erwin Finken informierten die Teilnehmer über die Kämpfe um die Höhe 554. Anschließend wurden Bunkeranlagen und das Eifelkreuz besichtigt. Foto: Karl-Heinz Hoffmann

Nordeifel. Die Arbeitsgemeinschaft für historische Militärfahrzeuge Hürtgenwald „Wir kommen in Frieden“ hat ihr zweites Wintertreffen genutzt, um den aus dem In- und Ausland angereisten Besitzern von Militärfahrzeugen aller Epochen im Rahmen einer Orientierungsfahrt die Landschaft und Geschichte der nördlichen Eifel näher zu bringen.

Anlaufstelle war dabei zunächst die Grillhütte am Kopperweg in der Nähe der Paustenbacher Höhe, wo die rund 40 Teilnehmer von dem Lammersdorfer Heimatforscher H. Jürgen Siebertz und dem „Bunkerspezialisten“ Arndt Schiffler über die Geschichte dieses Geländeabschnitts während der berüchtigten Schlacht um den Hürtgenwald im Herbst und Winter 1944/45 ausführlich anhand von Karten, Aufzeichnungen und Fotos informiert wurden.

Siebertz und Schiffler ließen dabei die Vergangenheit noch einmal lebendig werden und beschrieben die damalige Frontsituation um die Höhe 554, die Bunkerstellungen und das Leid der Bevölkerung.

Danach ging es dann ins Gelände, damit die Teilnehmer, die mit 16 historischen Militärfahrzeugen angereist waren, vom Gehörten auch vor Ort einen Eindruck bekamen. Am Eifelkreuz wurde die heimatgeschichtliche Erkundung schließlich noch durch Erläuterungen von Erwin Finken vom Arbeitskreis Alt-Simmerath vertieft.

Wie Stabsoffizier Sascha Greuel, Mitglied der Reservisten-AG für historische Militärfahrzeuge, die der Reservistengemeinschaft Hürtgenwald angegliedert ist, erläuterte, ist die AG ein loser Zusammenschluss von Militärfahrzeuginteressierten, die sich gegenseitig bei der Pflege und Instandhaltung ihrer Fahrzeuge unterstützen und diese für gemeinsame Unternehmungen nutzen. Im letzten Jahr habe man ein Treffen in der Richtfunkstation Kleinhau veranstaltet, in dessen Rahmen man sich das Ziel gesetzt hatte, den Gästen ein wenig die örtliche, schwerpunktmäßig militärische, Geschichte näherzubringen.

Greuel zum jetzigen Treffen: „Solche Treffen dienen der Pflege von langjährigen oft internationalen Freundschaften, dem gegenseitigen Kennenlernen, dem technischen Erfahrungsaustausch und der persönlichen Weiterbildung. Damit teilen die Mitglieder ein ‚europäisches‘ Hobby, denn ihre Treffen führen sie nicht nur quer durch Deutschland, sondern auch nach Frankreich, Belgien, Niederlande, Luxemburg und bis nach England“.

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