Monschau - Minister lobt Monschau in höchsten Tönen

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Minister lobt Monschau in höchsten Tönen

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Der neue Wirtschaftsminister des Landes Nordrhein-Westfalen, Harry K. Voigtsberger (SPD), hat in diesem Jahr die Schirmherrschaft über die Monschau Klassik 2010 übernommen.

Monschau. So schnell kann es gehen. Vor wenigen Tagen hatte Harry K. Voigtsberger in seiner Eigenschaft als Direktor des Landschaftsverbandes Rheinland die Besucher vor dem Roten Haus in Monschau mit den Worten: „Wer einmal diese Atmosphäre erlebt hat, ist einfach nur begeistert” auf die Aufführung der Verdi-Oper „Rigoletto” eingestimmt.

Nun wurde der SPD-Politiker, der in diesem Jahr die Schirmherrschaft über die Monschau Klassik 2010 übernommen hat, von der neuen Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen, Hannelore Kraft, als Minister für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr ins Kabinett berufen.

Seine neue Aufgabe ändert aber nichts an seinem Engagement für die Festspielstadt Monschau, auf deren Burg die Monschau Klassik vom 20. bis zum 29. August stattfinden wird. In seinem Grußwort sagt Harry K. Voigtsberger: „Auch im Rahmen meiner neuen Verantwortung als Wirtschaftsminister der neuen NRW-Landesregierung wünsche ich der Open Air Klassik von Herzen einen erfolgreichen Verlauf und viele neugierige und am Ende begeisterte Besucherinnen und Besucher.”

Qualität setzt sich durch

Der Minister bekennt offen seine Sympathien: „Mit meiner Verantwortung als LVR-Direktor war mir die Stadt Monschau ein ganz besonderer Ort.” Monschau zeige, dass Qualität sich immer noch durchgesetzt habe und heute immer noch durchsetzt. Der gute Ruf des Tuchmacherhandwerks sei einst dem Roten Haus in seiner Blütezeit voraus geeilt und habe sich in ganz Europa verbreitet. Was einst für die Textilindustrie gegolten habe, gelte heute selbstverständlich auch für die Musik.

Die Organisatoren der Open Air Klassik hätten es geschafft, durch ihre Liebe und Leidenschaft zur Musik die vielfältigen Herausforderungen zur Schaffung einer Festspielstadt in Monschau zu meistern. Man verhelfe der Region nicht nur zu einem kulturellen Hochgenuss, sondern schaffe Voraussetzungen dafür, dass sich Monschau auch überregional einen hervorragenden Namen gemacht habe. Harry K. Voigtsberger: „Heute beflügeln Ihre Festspiele eine ganze Stadt. Darauf dürfen Sie alle stolz sein.”

Die Verbundenheit mit dem Monschauer Land kommt für den neuen Minister, der am 15. Juli sein Amt offiziell angetreten hat, nicht von ungefähr. Schließlich lebt der Vater von drei Kindern mit seiner Ehefrau seit einigen Jahren im belgischen Eynatten-Raeren, das sich in unmittelbarer Nähe zu der Städteregion Aachen befindet.

Nun hofft man in Monschau, dass der Schirmherr eine der Vorstellungen der diesjährigen Klassik persönlich besuchen und somit die Liste der Gäste weiter aufwerten wird.
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