Mehr Unfälle in der Nordeifel

Von: red/pol
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Unfallstatistik: 2012 knallte es häufiger als im Vorjahr. Die stärkste Zunahme wird in Monschau verzeichnet. Foto: imago/imagebroker

Nordeifel. Auch für die drei Nordeifelkommunen hat die Polizei die Unfallstatistik für das Jahr 2012 herausgegeben. Insgesamt war ein relativ deutlicher Ansteig an Unfällen zu verzeichnen: So wurden im vergangenen Jahr 879 Unfälle verzeichnet, während es im Jahr 2011 „nur“ 839 waren. Dennoch nahm die Zahl der Unfälle mit Personenschaden von 138 auf 135 minimal ab.

In Monschau stieg die Zahl der Verkehrsunfälle um 57 auf 297. Dabei sank die Zahl der Verkehrsunfälle mit verletzten Personen um neun auf 43. Auf den Straßen der Stadt Monschau starb eine Radfahrerin, nachdem sie in einer abschüssigen Linkskurve von der Fahrbahn abgekommen war, an den Folgen ihrer schweren Verletzungen. Die Anzahl der insgesamt bei Verkehrsunfällen schwer verletzten Personen sank um zehn auf nunmehr elf, die Zahl der Leichtverletzten ging um zwei auf 42 zurück. Insgesamt verunglückten vier Kinder auf Monschaus Straßen, ein Kind mehr als 2011. Dabei befand sich ein Kind auf dem Weg zur Schule. Ein Rückgang der Unfallzahlen um acht auf neun ist in der Gruppe der 18- bis 24-Jährigen zu verzeichnen. Die Zahl der verunglückten Motorradfahrer sank ebenfalls, und zwar um zwei auf zwölf.

In Roetgen stieg die Zahl der Verkehrsunfälle um neun auf 182. Auf den Straßen der Stadt Roetgen verunglückte 2012, wie auch 2010 und 2011, keine Person tödlich. Während die Anzahl der Verkehrsunfälle mit verletzten Personen um zehn auf 22 und die Zahl der Schwerverletzten von null auf elf anstieg, sank sie bei der Anzahl der Leichtverletzten um einen auf 16. Die Anzahl der verunglückten Kinder ging ebenfalls um eins auf insgesamt eins zurück. 2012 verunglückten fünf Motorradfahrer im Bereich der Stadt Roetgen.

In Simmerath sank die Zahl der Verkehrsunfälle um 26 auf genau 400. Dabei reduzierte sich ebenfalls die Zahl der Verkehrsunfälle mit verletzten Personen um vier auf 70. Auf den Straßen der Stadt Simmerath verunglückten wie 2011 und 2010 erneut zwei Personen tödlich. Zwei Kradfahrer erlagen 2012 ihren schweren Verletzungen nach Verkehrsunfällen. Während die Anzahl der Schwerverletzten stark rückläufig um 17 auf nunmehr 14 war, stieg die Zahl der Leichtverletzten um acht auf 70. Die Zahl der verunglückten Kinder stieg um zwei auf sechs an, wobei vier Kinder als Mitfahrer im Pkw leicht verletzt wurden. Als Fußgänger wurde ein Kind schwer und eines leicht verletzt. Die Anzahl der verunglückten Motorradfahrer sank von 31 auf 19.

Zur Erläuterung: Als „Schwerverletzte“ gehen Personen in die Statistik ein, bei denen ein Krankenhausaufenthalt von mindestens 24 Stunden nötig war. Als „leichtverletzt gilt“, wer ohne stationäre Behandlung auskommt.

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